Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

rüberreichen

Grammatik Verb
Worttrennung rü-ber-rei-chen
Wortzerlegung rüber- reichen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
Beispiel:
reich mir bitte die Terrine rüber!

Verwendungsbeispiele für ›rüberreichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer wenn sie was rüberreichte, hat er ihr in den Ärmel geschielt. [Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 181]
Er will, dass im Restaurant alle denken, ein Familienstreit sei im Gang, obwohl man ihn in Wirklichkeit lediglich darum bittet, das Salz rüberzureichen. [Die Zeit, 23.03.2006, Nr. 13]
Aber ohne "etwas rüberzureichen", schwante dem Arbeitslosen, würde man ihn übergehen. [Die Zeit, 24.07.1995, Nr. 30]
Er ist so diszipliniert und kultiviert, dass er höchstens mal eine ironische Bemerkung rübergereicht hat. [Die Zeit, 13.02.2012, Nr. 07]
Teltow könne für das Kleinmachnower Freibad nicht so einfach mal 67 000 Euro rüberreichen, meinte eine Mehrheit im Sozialausschuss am Montag. [Der Tagesspiegel, 24.03.2004]
Zitationshilfe
„rüberreichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/r%C3%BCberreichen>.

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