randvoll

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungrand-voll
WortzerlegungRandvoll
eWDG, 1974

Bedeutung

bis zum Rande voll
Beispiele:
ein randvoll (= bis oben) gefülltes Gefäß
die Hefte waren randvoll von Notizen
bildlich
Beispiele:
sie war randvoll (= durchdrungen) von Zorn, leidenschaftlichen Gefühlen
saloppmerkst du denn nicht, dass er schon randvoll (= völlig betrunken) ist?

Thesaurus

Synonymgruppe
bis zum Rand gefüllt · ganz voll · randvoll
Assoziationen
  • brechend voll · gedrängt voll · prall gefüllt · ↗prallvoll · sehr voll · vollgepackt · zum Bersten voll · zum Brechen voll · zum Platzen voll · ↗überfüllt · ↗übervoll  ●  aus allen Nähten platzen(d)  ugs., fig. · ↗bumsvoll  ugs. · gerammelt voll  ugs. · gerappelt voll  ugs. · gesteckt voll  ugs. · knallevoll  ugs. · ↗knallvoll  ugs. · knatschvoll  ugs. · pickepackevoll (kindersprachlich)  ugs. · ↗proppenvoll  ugs. · ↗proppevoll  ugs., ruhrdt. · ↗rammelvoll  ugs. · ↗rappelvoll  ugs.
  • (ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · ↗bedeckt · gespickt (mit) · ↗prallvoll (mit) · voll (mit) · voll (von) · ↗voller · über und über bedeckt mit · ↗übersät (mit)
  • bis zum Überlaufen voll · bis über den Rand gefüllt · ↗übervoll

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arena Aschenbecher Auftragsbuch Badewanne Deponie Diskette Eimer Einkaufswagen Faß Glas Kasse Lager Programm Regal Saal Tank Teller Terminkalender Terminplan besetzt füllen gefüllt gepackt gießen immer packen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›randvoll‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein randvoller Teller nach dem anderen wandert zu den hungrigen Gästen.
Die Zeit, 07.03.2013, Nr. 11
Man brauchte nur das Netz auszuwerfen - und schon wieder war ein randvolles Album fertig.
Der Tagesspiegel, 04.01.2000
Es bleibt immer noch reichlichst viel Nebenbei, mein Terminkalender ist randvoll.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1952. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1952], S. 237
Man füllt ihn nie randvoll mit Eis, sondern nur zu einem Drittel und zu einem weiteren Drittel mit kaltem Wasser.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4553
Randvoll von ihrem Erfolg bei dem Kronprinzen, stürmisch, sowie Tüverlin endlich kam, erzählte sie ihm jetzt.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 241
Zitationshilfe
„randvoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/randvoll>, abgerufen am 13.11.2019.

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