rauskommen

GrammatikVerb
Worttrennungraus-kom-men (computergeneriert)
Wortzerlegungraus-kommen
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
herauskommen, hinauskommen
Beispiele:
keiner kam aus dem Gedränge raus
als wir aus dem Haus rauskamen, regnete es schon
salopp, übertragen auf Teufel komm rausmit aller Kraft, höchster Intensität
Beispiele:
mach, dass du rauskommst! (= verlass sofort diesen Raum!)
Aber dennoch trommelten, pfiffen, trompeteten die Jungs ... auf Teufel komm raus [GrassBlechtrommel98]
2.
umgangssprachlich groß rauskommenin der Öffentlichkeit Erfolg haben
Beispiele:
diese Künstlerin wird noch groß rauskommen
als Autor war er groß rausgekommen
3.
sich als Resultat ergeben
Beispiele:
was soll dabei schon rauskommen?
das kommt auf dasselbe raus (= das bleibt sich am Ende gleich)
4.
allgemein bekannt werden
Beispiel:
was wir da besprochen haben, darf nicht rauskommen
5.
Beispiel:
mit dem Einsatz rauskommen (= die eingesetzte Summe als Gewinn bekommen)

Thesaurus

Synonymgruppe
bekannt werden · bekanntwerden · ↗herauskommen · nach außen dringen · ruchbar werden  ●  ↗auffliegen  ugs. · ↗durchsickern  ugs. · rauskommen  ugs., salopp
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dilemma Gleiche Scheiße Schlamassel Sonne Staunen Strich Tief da dabei du egal endlich heil hier hinten hoffentlich irgendwann irgendwie kommen lebend mal mehr rauskommen reingehen sowieso unbeschadet unten vorne wieder

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›rauskommen‹.

Zitationshilfe
„rauskommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rauskommen>, abgerufen am 23.10.2019.

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