Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

regellos

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung re-gel-los
Wortzerlegung Regel -los
Wortbildung  mit ›regellos‹ als Erstglied: Regellosigkeit
eWDG

Bedeutung

nicht durch bestimmte Regeln geordnet, ungeregelt
Beispiele:
ein regelloses Leben, Durcheinander
regellose Geschäftigkeit, Willkür
seine Abneigung gegen alles Regellose
etw. geschieht völlig regellos

Typische Verbindungen zu ›regellos‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›regellos‹.

Verwendungsbeispiele für ›regellos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Geister wirken, wie alle anderen Wesen, nicht schlechthin regellos. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 236]
Notation fehlt dieses Moment infolge der regellosen Verteilung der Zeichen. [Riedel, Friedrich Wilhelm u. a.: Notation. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 43006]
Geschichte, dies übersah man, verläuft nicht zwingend linear – nicht vorhersehbar, obwohl auch nicht völlig regellos. [Süddeutsche Zeitung, 25.06.1994]
Es wird hier hinter der Front des feindlichen Heeres ein wilder regelloser Krieg entfesselt, der größtes Elend über das Volk des betreffenden Landes bringen muß. [o. A.: Zweihunderterster Tag. Montag, 12. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 27281]
Im Hintergrund waren Straßengeräusche zu hören, knatternd, bewegt und regellos. [Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 1027]
Zitationshilfe
„regellos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/regellos>.

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