regulativ

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung re-gu-la-tiv
Herkunft Latein
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich ein Regulativ darstellend; regulierend, normend
2.
Biologie, Medizin die Regulation betreffend

Typische Verbindungen zu ›regulativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›regulativ‹.

Verwendungsbeispiele für ›regulativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings ist diese Idee keine Idee im Kantischen Sinne, gleichzeitig regulativ und unendlich entfernt.
Die Zeit, 05.03.1998, Nr. 11
Hingegen haben Rechtsinstitutionen keine konstituierende Kraft, sondern nur regulative Funktion.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 910
Auch hierbei wirkt die Sauna regulativ und kann bei längerer Anwendung die gestörte Harmonie wieder herstellen.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 378
Es entfaltet sich jedoch nicht ungeregelt, denn die Nationalstaaten reagieren darauf mit vielen regulativen Maßnahmen.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.2004
Hier haben noch die frivolsten Enthemmungen des sprachlichen Liberalismus einen moralisch regulativen Sinn.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 928
Zitationshilfe
„regulativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/regulativ>, abgerufen am 20.01.2021.

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