regulativ

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungre-gu-la-tiv
HerkunftLatein
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich ein Regulativ darstellend; regulierend, normend
2.
Biologie, Medizin die Regulation betreffend

Typische Verbindungen zu ›regulativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eingriff Funktion Hürde Ideal Idee Maßnahme Prinzip Sprechakt Sprechhandlunge Umfeld als expressiv konstitutiv

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›regulativ‹.

Verwendungsbeispiele für ›regulativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Konflikt stellen gesetzliche Regelungen das notwendige Regulativ dar.
Der Tagesspiegel, 20.08.2001
Das beschlossene Regulativ ist in Druck zu geben und allen Vertrauenspersonen zur besseren Orientierung zu übersenden.
Baader, Ottilie: Ein steiniger Weg, Lebenserinnerungen einer Sozialistin. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 23078
Ursprünglich wurde das Medikament nichtschwangeren Frauen als Regulativ beim Ausbleiben der monatlichen Regelblutung verschrieben, aber auch zum Schwangerschaftstest verwendet.
o. A. [hll.]: Duogynon. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Allerdings ist diese Idee keine Idee im Kantischen Sinne, gleichzeitig regulativ und unendlich entfernt.
Die Zeit, 05.03.1998, Nr. 11
Hingegen haben Rechtsinstitutionen keine konstituierende Kraft, sondern nur regulative Funktion.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 910
Zitationshilfe
„regulativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/regulativ>, abgerufen am 23.01.2020.

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