rekommandieren

GrammatikVerb · rekommandierte, hat rekommandiert
Aussprache
Worttrennungre-kom-man-die-ren (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1974

Bedeutung

österreichisch eine Postsendung einschreiben lassen
Beispiel:
ein Päckchen rekommandieren lassen
meist im Part. Prät.
Beispiele:
ein rekommandierter Brief
einen Brief rekommandiert absenden

Typische Verbindungen
computergeneriert

bestens

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›rekommandieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schade, daß du nur hinten ein Loch hast, sonst könnte ich dich rekommandieren.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 59
Die Tochter sei krank gewesen, sie wäre von selbst auch gestorben, bestens rekommandiere er sich, ihn nicht von seinem Posten zu vertreiben.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 618
Es war noch derselbe junge Mann, welcher mich vor einem Jahre hierher rekommandiert hatte.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8653
Sie werden uns staunend Ihren Bekannten rekommandieren, wenn es Ihnen gefallen hat.
Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 4995
Ich rekommandiere dem geneigten Leser diese Biographie als urwüchsige Valentinade.
Die Zeit, 03.12.1993, Nr. 49
Zitationshilfe
„rekommandieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rekommandieren>, abgerufen am 22.08.2019.

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