Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

relativistisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung re-la-ti-vis-tisch
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutungen

1.
Philosophie entsprechend der Bedeutung von Relativismus
2.
Physik die Relativitätstheorie betreffend
Beispiele:
ein relativistisches Elektron
Elektronen in einer Beschleunigungsanlage auf relativistische Geschwindigkeiten, d. h. nahezu Lichtgeschwindigkeit, bringen

Typische Verbindungen zu ›relativistisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›relativistisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›relativistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieses relativistische Denken bringt sie nun offenbar in die neue linke Mehrheit ein. [Die Zeit, 13.04.2008, Nr. 16]
Glücklicherweise lassen sich die relativistischen Fehler genau berechnen und korrigieren. [o. A.: Gravitation. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]]
Er fand sich hineingeboren in eine materialistisch und relativistisch zersetzte Welt. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 145]
Mit solchen Begriffen läßt sich natürlich in einer relativistischen Betrachtungsweise, die es auf die Klärung der Gegenseitigkeitsverhältnisse abgesehen hat, nichts anfangen. [Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 44]
Aufgrund der relativistischen Zeitdehnung ist die Frequenz des optischen Überganges bei den schnellen Ionen verschoben. [Die Welt, 09.05.2005]
Zitationshilfe
„relativistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/relativistisch>.

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