Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ridikül

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ri-di-kül
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

veraltend lächerlich
Beispiele:
ein ridiküler Einfall
in der kindischen und ridikülen Aufmachung, bestehend aus schwarzen, ausgeschnittenen Halbschuhen mit weißen Söckchen, die oberhalb der Knöchel kokett umgerollt waren [ K. MannMephisto71]

Thesaurus

Synonymgruppe
affig · albern · dämlich · lachhaft · lächerlich · läppisch · neckisch · nicht ernst zu nehmen · närrisch · unfreiwillig komisch  ●  (jemandem) zu blöd  ugs. · blöd  ugs. · flachsinnig  ugs. · pillepalle  ugs. · ridikül  geh., veraltend · zum Piepen  ugs. · zum Schreien  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›ridikül‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Szene wirkte nicht anders wie jede im deutschen Film versuchte Tendenz – sie wirkte ridikül. [Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 284]
Deren Erwartung, man möge ihnen für ihr Lebenswerk danken, sei ridikül? [Die Zeit, 08.10.2003, Nr. 41]
Das Problem ist keines, das Beispiel ridikül, doch in seiner Lächerlichkeit wird das irrationale Element der neuen Feindseligkeit gegen den „American way of life“ offenbar. [Die Zeit, 14.12.1984, Nr. 51]
Der Geist eines ridikülen Marketings, der in der Managersprache steckt, will Exklusivität, die elitäre Anmutung eines arkanen Wissensvorsprungs. [Die Zeit, 28.07.2007, Nr. 31]
Darum hat ihn die ridiküle Polemik derer, die Benjamin durch ihn kennengelernt haben, so betroffen. [Die Zeit, 12.09.1969, Nr. 37]
Zitationshilfe
„ridikül“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ridik%C3%BCl>.

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