ridikül

GrammatikAdjektiv
Worttrennungri-di-kül (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend lächerlich
Beispiele:
ein ridiküler Einfall
in der kindischen und ridikülen Aufmachung, bestehend aus schwarzen, ausgeschnittenen Halbschuhen mit weißen Söckchen, die oberhalb der Knöchel kokett umgerollt waren [K. MannMephisto71]

Thesaurus

Synonymgruppe
affig · ↗albern · ↗dämlich · ↗lachhaft · ↗lächerlich · ↗läppisch · ↗neckisch · nicht ernst zu nehmen · ↗närrisch · unfreiwillig komisch  ●  (jemandem) zu blöd  ugs. · ↗blöd  ugs. · flachsinnig  ugs. · pillepalle  ugs. · ridikül  geh., veraltend · zum Piepen  ugs. · zum Schreien  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Szene wirkte nicht anders wie jede im deutschen Film versuchte Tendenz - sie wirkte ridikül.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 284
Deren Erwartung, man möge ihnen für ihr Lebenswerk danken, sei ridikül?
Die Zeit, 08.10.2003, Nr. 41
Das Problem ist keines, das Beispiel ridikül, doch in seiner Lächerlichkeit wird das irrationale Element der neuen Feindseligkeit gegen den „American way of life“ offenbar.
Die Zeit, 14.12.1984, Nr. 51
Die Trojanerinnen geben sich – in leicht ridiküler Detailiertheit – den Massentod.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2001
Demnach ist die Lage derzeit ridikül.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.1998
Zitationshilfe
„ridikül“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ridikül>, abgerufen am 19.01.2019.

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