rillen

GrammatikVerb
Worttrennungril-len (computergeneriert)
Wortbildung mit ›rillen‹ als Grundform: ↗rillig
eWDG, 1974

Bedeutung

etw. an der Oberfläche mit Rinnen, kleinen Furchen versehen
Beispiele:
die Drillmaschine rillt den Boden
Noch brauchbare, jedoch glattgefahrene Reifen sind unbedingt neu rillen zu lassen [Tageszeitung1960]
oft im Part. Prät.
Beispiele:
eine gerillte Glasscheibe
flach gerillte Steinplatten
eine vom Wind gerillte Wasseroberfläche
gerillte (= runzlige) Haut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An den Zäunen fraßen die Kühe im Knieen, die Nackenhaare gerillt von den Zaundrähten.
Die Zeit, 27.07.1990, Nr. 31
Nicht überall ist das Wasser ständig gerillt, scheint in winzigen Wellen zur Mitte hin zu fließen; Wellen und Rillen blinken in der Sonne auf.
Die Zeit, 10.06.1966, Nr. 24
Zitationshilfe
„rillen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rillen>, abgerufen am 26.08.2019.

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