ringen

GrammatikVerb · rang, hat gerungen
Aussprache
Worttrennungrin-gen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›ringen‹ als Erstglied: ↗Ringerei · ↗Ringkampf · ↗Ringkämpfer
 ·  mit ›ringen‹ als Letztglied: ↗abringen · ↗ausringen1 · ↗durchringen · ↗einringen · ↗emporringen · ↗losringen · ↗niederringen
 ·  mit ›ringen‹ als Grundform: ↗Ringen · ↗entringen · ↗erringen
 ·  formal verwandt mit: ↗Freistilringen · ↗händeringend
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Sport unter der Leitung eines Kampfleiters einen genau nach Regeln festgelegten Zweikampf ohne Waffen austragen, bei dem versucht wird, den Gegner mit bestimmten Griffen zu Boden und auf beide Schultern zu zwingen oder nach Punkten zu schlagen
Beispiele:
erst in der fünften Runde konnte er den Gegner zu Boden ringen
gerungen wird auf einer Matte
schmerzhafte Griffe sind beim Ringen verboten
beim klassischen oder griechisch-römischen Ringen sind nur die Griffe vom Scheitel bis zum Gürtel erlaubt
2.
handgreiflich mit einem persönlichen Gegner kämpfen
Beispiele:
die beiden Rivalen rangen erbittert miteinander
endlich hatte er ihn zu Boden gerungen
es war ein faires, hartes, verbissenes, brutales Ringen
gehoben, übertragen
Beispiele:
mit jmdm. um die Palme (des Sieges) ringen (= mit jmdm. um den Sieg kämpfen)
In ihm rangen zwei Gewalten miteinander [MoloEin Deutscher263]
jmdm. etw. gewaltsam aus den Händen winden
Beispiel:
er rang ihm den Revolver aus der Hand
3.
übertragen mit aller Kraft, mit Zähigkeit versuchen, einer Sache Herr zu werden, etw. zu bewältigen
Beispiele:
sein inneres, geistiges, künstlerisches Ringen nötigt jedem Hochachtung ab
sein ehrliches, zähes, ernstes, bitteres Ringen hat endlich zum Ziel geführt
ein leidgeprüfter und schwer ringender Mensch
mit Präposition
in Verbindung mit »mit«
Beispiele:
der Schiffbrüchige ringt verzweifelt mit den Wellen
der Forscher ringt mit einem Problem
sie haderte und rang mit ihrem Schicksal
ich habe lange, schwer mit mir gerungen, ehe ich den Entschluss fasste
in Verbindung mit »nach«
Beispiele:
sie wurde totenblass und musste nach Fassung ringen
nach Worten ringen
er ringt (schwer) nach Atem, Luft
in Verbindung mit »um«
Beispiele:
er ringt um Anerkennung, Erfolg, Zustimmung, jmds. Gunst
der Arzt ringt um das Leben des Patienten
der Dichter ringt unablässig um die höchste Vollkommenheit des sprachlichen Ausdrucks
das Ringen der Kolonialvölker um Freiheit und Unabhängigkeit
wie ... um junge Menschen, die gestrauchelt sind, gerungen wird [Neue Justiz1968]
in Verbindung mit »zwischen«
Beispiel:
das ständige Ringen zwischen dem Überlebten und dem Vorwärtsweisenden
gehoben etw. ringt sich aus, von etw.etw. bricht nach innerem Kampf aus jmdm. hervor, etw. entringt sich jmdm.
Beispiele:
ein Seufzer ringt sich aus ihrer Brust
die Worte der Entschuldigung, Verzeihung rangen sich schwer von ihren Lippen
4.
die Hände ringenin der Verzweiflung die zusammengepressten Hände drehend bewegen
Beispiele:
sie ringt verzweifelt, jammernd, weinend die Hände
sie bat mit gerungenen Händen um Gnade, Hilfe, Verzeihung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ring · rings · ringen1 · beringen · umringen · Ringel · ringeln · Ringelblume · Ringelnatter · Ringelspiel
Ring m. ‘kreisförmiges Gebilde’, ahd. (h)ring (8. Jh.), mhd. rinc, ring, auch ‘Panzerring, (ringförmige) Versammlung, Gericht, Platz’, asächs. hring, mnd. rink, mnl. rinc, nl. ring, afries. aengl. hring, engl. ring, anord. hringr, auch ‘Schwert, Schlange, Schiff’, schwed. ring (germ. *hrenga-, woraus finn. rengas ‘Ring’) führt mit aslaw. krǫgъ, russ. krug (круг) ‘Kreis, runde Scheibe’ auf ie. *(s)krengh- (s. auch ↗ringen und ablautendes ↗Runge), eine nasalierte Erweiterung der Wurzel ie. *(s)ker- ‘drehen, biegen, kreisend bewegen’ (s. ↗schräg, ↗Schrank). rings Adv. ‘rundherum, im Kreis, überall’ (1. Hälfte 16. Jh.), obd. gerings (Mitte 15. Jh.), aus präpositionalen Wendungen wie frühnhd. zu ring vmb, zu rings vmbher mit adverbiell erstarrtem genitivischem -s; vgl. ringsherum, frühnhd. rings herumb. ringen1 Vb. ‘einen Ring bilden, mit einem Ring versehen’ (vereinzelt bis ins 18. Jh., heute unüblich). Als schwaches Verb vom Substantiv abgeleitet, ahd. (h)ringen ‘zu einem Kreis formen’ (um 1000; vgl. gi(h)ringen ‘einen Kreis bilden, umgürten’, 10. Jh.), (h)ringōn ‘(im Kreis) aufstellen’ (9. Jh.), mhd. ringen ‘mit einem Ring versehen’; dazu die Präfixverben beringen Vb. ‘mit einem Ring versehen’, mhd. beringen ‘umzingeln’; umringen Vb. ‘dicht umgeben, umstellen, umdrängen’, ahd. umbi(h)ringen (8. Jh.), mhd. umberingen; vgl. ahd. umbi(h)ring (8. Jh.), mhd. umberinc ‘Umkreis, Kreislauf’. Ringel m. n. f. ‘kleiner Ring, kleineres ring-, kreisförmiges Gebilde, Gebäck’, ahd. (h)ringila f. ‘Ringelblume, kreisförmiges Gebäck’ (10. Jh.), (h)ringilo m. ‘Ringelblume’ (11. Jh.), mhd. ringel(īn), ringele, auch ‘kleines ringförmiges Gebilde, kleiner Ring’, Deminutivbildung zum Substantiv. ringeln Vb. ‘zu kleinen Ringen formen, Kreise, Schnörkel bilden, entstehen lassen’, reflexiv ‘die Form von Ringeln annehmen’, ahd. (h)ringilōn ‘mit Ringeln versehen’ (Hs. 12. Jh.), mhd. ringeln, auch reflexiv ‘sich ringeln, kräuseln’. Ringelblume f. gelb blühende Gartenblume mit ringförmig gekrümmten Früchten, mhd. ringelbluome, vgl. ahd. ringula f., ringilo m. (10. Jh.). Ringelnatter f. graugrüne, mit drei bis sechs Reihen schwarzer Flecken und einem weißen bis gelben Fleck an beiden Seiten des Hinterkopfes gezeichnete Natter (Ende 18. Jh.). Nach den schwarzen Ringeln auf der Haut? Weil sie sich ringelnd fortbewegt, oder weil sie sich zusammenringelt? Ringelspiel n. öst. obd. südwestd. ‘Karussell’ (18. Jh.).

ringen2 · erringen · Errungenschaft · abringen · niederringen · Ringer · Ringkampf
ringen2 Vb. ‘mit drehenden, kreisenden Bewegungen, mit Griffen und Schwüngen paarweise kämpfen, sich mühen, sich anstrengen’. Das starke Verb ahd. (h)ringan ‘kämpfen, sich abmühen’ (8. Jh.), mhd. ringen, mnd. mnl. nl. (älter) ringen ‘kämpfen’ (westgerm. *hrengan) stellt sich im Sinne von ‘sich im Kreis bewegen, sich hin und her bewegen, sich mühen, kämpfen’ zu der unter ↗Ring (s. d.) angegebenen nasalierten Erweiterung ie. *(s)krengh- der Wurzel ie. *(s)ker- ‘drehen, biegen, kreisend bewegen’. Vgl. Pfeifer in: PBB (H) 79 (1957) Sonderbd., 94 ff. und Mitzka in: Zs. f. Mundartforsch. 34 (1967) 137 ff. Die vornehmlich in md. Mundarten neben intransitivem ‘kämpfen’ begegnende transitive Bedeutung ‘drückend winden, drehend zusammenpressen, Wasser aus der Wäsche wringen’ stammt dagegen unter Verlust des anlautenden w- aus nordd.wringen (s. d.). erringen Vb. ‘durch Mühe, Anstrengung erlangen, gewinnen, erkämpfen’, ahd. ir(h)ringan (9. Jh.), mhd. erringen; Errungenschaft f. ‘durch Anstrengung Erreichtes, Erworbenes, wohltätige Neuerung’ (16. Jh.), anfangs ‘das von den Ehegatten während der Ehe erworbene Vermögen’ (entsprechend mlat. acquestus); in Verbindung mit der Märzrevolution 1848 in Berlin entwickelt sich die Bedeutung ‘sozialer Fortschritt’. abringen Vb. ‘etw. von jmdm. gegen seinen anfänglichen Widerstand erhalten’ (Mitte 16. Jh.). niederringen Vb. ‘zu Boden zwingen, überwinden, besiegen’ (1. Hälfte 19. Jh.). Ringer m. ‘Ringkämpfer, Wettkämpfer beim Ringen’, ahd. (h)ringāri (9. Jh.), mhd. ringer. Ringkampf m. (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
ringen · ↗strampeln
Synonymgruppe
kämpfen (gegen, mit) · ringen (mit)
Assoziationen
Sport
Synonymgruppe
ringen [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Wilfried Dietrich  ●  Kran von Schifferstadt  ugs.
Synonymgruppe
(miteinander) kämpfen · ↗(miteinander) raufen · ↗(sich) balgen · gegeneinander kämpfen · ringen  ●  ↗(sich) katzbalgen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Atem Existenz Fassung Formulierung Gunst Hand Kompromiß Kulisse Luft Lösung Rente Tod Vorherrschaft Wort abringen darum durch durchringen miteinander mühsam nieder niederringen ringen sichtlich vergeblich verzweifelt vorringen zäh Überleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ringen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bis zuletzt hatte die Post um jede einzelne Order gerungen.
Die Welt, 19.06.2004
In dieser Geschichte, die dreimal von vorne beginnt, ringt jeder um seine Version, im Glauben, sein Denken sei frei.
Der Tagesspiegel, 19.03.2003
Elemente miteinander rangen, in der Architektur teils noch historistisch, teils schon vom modernen Bauen angeregt.
o. A.: Lexikon der Kunst - N. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 13336
Hilflos rang sie die Hände vor der Küche, aus der er sie vertrieben hatte.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 157
Es ringen die Kräfte der bisherigen Ordnung mit den neuen Mächten, die noch keine feste Gestalt angenommen haben.
o. A.: Einhundertdreiundsiebzigster Tag. Montag, 8. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12859
Zitationshilfe
„ringen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ringen#1>, abgerufen am 18.09.2019.

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ringen

GrammatikVerb · rang, hat gerungen
Aussprache
Worttrennungrin-gen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›ringen‹ als Erstglied: ↗Ringmaschine  ·  mit ›ringen‹ als Letztglied: ↗ausringen2
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) ostmitteldeutsch etw. auswringen, auswinden
Beispiel:
sie ringt Wäsche
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ring · rings · ringen1 · beringen · umringen · Ringel · ringeln · Ringelblume · Ringelnatter · Ringelspiel
Ring m. ‘kreisförmiges Gebilde’, ahd. (h)ring (8. Jh.), mhd. rinc, ring, auch ‘Panzerring, (ringförmige) Versammlung, Gericht, Platz’, asächs. hring, mnd. rink, mnl. rinc, nl. ring, afries. aengl. hring, engl. ring, anord. hringr, auch ‘Schwert, Schlange, Schiff’, schwed. ring (germ. *hrenga-, woraus finn. rengas ‘Ring’) führt mit aslaw. krǫgъ, russ. krug (круг) ‘Kreis, runde Scheibe’ auf ie. *(s)krengh- (s. auch ↗ringen und ablautendes ↗Runge), eine nasalierte Erweiterung der Wurzel ie. *(s)ker- ‘drehen, biegen, kreisend bewegen’ (s. ↗schräg, ↗Schrank). rings Adv. ‘rundherum, im Kreis, überall’ (1. Hälfte 16. Jh.), obd. gerings (Mitte 15. Jh.), aus präpositionalen Wendungen wie frühnhd. zu ring vmb, zu rings vmbher mit adverbiell erstarrtem genitivischem -s; vgl. ringsherum, frühnhd. rings herumb. ringen1 Vb. ‘einen Ring bilden, mit einem Ring versehen’ (vereinzelt bis ins 18. Jh., heute unüblich). Als schwaches Verb vom Substantiv abgeleitet, ahd. (h)ringen ‘zu einem Kreis formen’ (um 1000; vgl. gi(h)ringen ‘einen Kreis bilden, umgürten’, 10. Jh.), (h)ringōn ‘(im Kreis) aufstellen’ (9. Jh.), mhd. ringen ‘mit einem Ring versehen’; dazu die Präfixverben beringen Vb. ‘mit einem Ring versehen’, mhd. beringen ‘umzingeln’; umringen Vb. ‘dicht umgeben, umstellen, umdrängen’, ahd. umbi(h)ringen (8. Jh.), mhd. umberingen; vgl. ahd. umbi(h)ring (8. Jh.), mhd. umberinc ‘Umkreis, Kreislauf’. Ringel m. n. f. ‘kleiner Ring, kleineres ring-, kreisförmiges Gebilde, Gebäck’, ahd. (h)ringila f. ‘Ringelblume, kreisförmiges Gebäck’ (10. Jh.), (h)ringilo m. ‘Ringelblume’ (11. Jh.), mhd. ringel(īn), ringele, auch ‘kleines ringförmiges Gebilde, kleiner Ring’, Deminutivbildung zum Substantiv. ringeln Vb. ‘zu kleinen Ringen formen, Kreise, Schnörkel bilden, entstehen lassen’, reflexiv ‘die Form von Ringeln annehmen’, ahd. (h)ringilōn ‘mit Ringeln versehen’ (Hs. 12. Jh.), mhd. ringeln, auch reflexiv ‘sich ringeln, kräuseln’. Ringelblume f. gelb blühende Gartenblume mit ringförmig gekrümmten Früchten, mhd. ringelbluome, vgl. ahd. ringula f., ringilo m. (10. Jh.). Ringelnatter f. graugrüne, mit drei bis sechs Reihen schwarzer Flecken und einem weißen bis gelben Fleck an beiden Seiten des Hinterkopfes gezeichnete Natter (Ende 18. Jh.). Nach den schwarzen Ringeln auf der Haut? Weil sie sich ringelnd fortbewegt, oder weil sie sich zusammenringelt? Ringelspiel n. öst. obd. südwestd. ‘Karussell’ (18. Jh.).

ringen2 · erringen · Errungenschaft · abringen · niederringen · Ringer · Ringkampf
ringen2 Vb. ‘mit drehenden, kreisenden Bewegungen, mit Griffen und Schwüngen paarweise kämpfen, sich mühen, sich anstrengen’. Das starke Verb ahd. (h)ringan ‘kämpfen, sich abmühen’ (8. Jh.), mhd. ringen, mnd. mnl. nl. (älter) ringen ‘kämpfen’ (westgerm. *hrengan) stellt sich im Sinne von ‘sich im Kreis bewegen, sich hin und her bewegen, sich mühen, kämpfen’ zu der unter ↗Ring (s. d.) angegebenen nasalierten Erweiterung ie. *(s)krengh- der Wurzel ie. *(s)ker- ‘drehen, biegen, kreisend bewegen’. Vgl. Pfeifer in: PBB (H) 79 (1957) Sonderbd., 94 ff. und Mitzka in: Zs. f. Mundartforsch. 34 (1967) 137 ff. Die vornehmlich in md. Mundarten neben intransitivem ‘kämpfen’ begegnende transitive Bedeutung ‘drückend winden, drehend zusammenpressen, Wasser aus der Wäsche wringen’ stammt dagegen unter Verlust des anlautenden w- aus nordd.wringen (s. d.). erringen Vb. ‘durch Mühe, Anstrengung erlangen, gewinnen, erkämpfen’, ahd. ir(h)ringan (9. Jh.), mhd. erringen; Errungenschaft f. ‘durch Anstrengung Erreichtes, Erworbenes, wohltätige Neuerung’ (16. Jh.), anfangs ‘das von den Ehegatten während der Ehe erworbene Vermögen’ (entsprechend mlat. acquestus); in Verbindung mit der Märzrevolution 1848 in Berlin entwickelt sich die Bedeutung ‘sozialer Fortschritt’. abringen Vb. ‘etw. von jmdm. gegen seinen anfänglichen Widerstand erhalten’ (Mitte 16. Jh.). niederringen Vb. ‘zu Boden zwingen, überwinden, besiegen’ (1. Hälfte 19. Jh.). Ringer m. ‘Ringkämpfer, Wettkämpfer beim Ringen’, ahd. (h)ringāri (9. Jh.), mhd. ringer. Ringkampf m. (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
ringen · ↗strampeln
Synonymgruppe
kämpfen (gegen, mit) · ringen (mit)
Assoziationen
Sport
Synonymgruppe
ringen [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Wilfried Dietrich  ●  Kran von Schifferstadt  ugs.
Synonymgruppe
(miteinander) kämpfen · ↗(miteinander) raufen · ↗(sich) balgen · gegeneinander kämpfen · ringen  ●  ↗(sich) katzbalgen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Atem Existenz Fassung Formulierung Gunst Hand Kompromiß Kulisse Luft Lösung Rente Tod Vorherrschaft Wort abringen darum durch durchringen miteinander mühsam nieder niederringen ringen sichtlich vergeblich verzweifelt vorringen zäh Überleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ringen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bis zuletzt hatte die Post um jede einzelne Order gerungen.
Die Welt, 19.06.2004
In dieser Geschichte, die dreimal von vorne beginnt, ringt jeder um seine Version, im Glauben, sein Denken sei frei.
Der Tagesspiegel, 19.03.2003
Elemente miteinander rangen, in der Architektur teils noch historistisch, teils schon vom modernen Bauen angeregt.
o. A.: Lexikon der Kunst - N. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 13336
Hilflos rang sie die Hände vor der Küche, aus der er sie vertrieben hatte.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 157
Es ringen die Kräfte der bisherigen Ordnung mit den neuen Mächten, die noch keine feste Gestalt angenommen haben.
o. A.: Einhundertdreiundsiebzigster Tag. Montag, 8. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12859
Zitationshilfe
„ringen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ringen#2>, abgerufen am 18.09.2019.

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