Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

rippeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung rip-peln

Bedeutungsübersicht+

  1. [landschaftlich] ...
    1. 1. etw. riffeln
    2. 2. [umgangssprachlich] ⟨sich rippeln⟩ sich von der Stelle rühren, sich regen, sich beeilen
eWDG

Bedeutung

landschaftlich
1.
etw. riffeln
Beispiel:
Wind und Wellen haben den Sand gerippelt
2.
umgangssprachlich sich rippelnsich von der Stelle rühren, sich regen, sich beeilen
Beispiel:
sie rippelten und rührten sich nicht [ BredelHeerstraßen515]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) bewegen · (sich) rühren · (sich) rühren und regen  ●  (sich) regen  geh. · (sich) rippeln  ugs., niederdeutsch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›rippeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er massiert sich in vollen Schwingungen, hebt und senkt die Holzbohlen unter unseren Füßen und rippelt behutsam über die Haut. [Die Zeit, 30.09.1983, Nr. 40]
Bei Graining rippelt sich der Reifen beziehungsweise die Fläche und somit hat der Reifen dann weniger Haftung. [Die Zeit, 09.04.2013 (online)]
Bei so viel kapazitiver Last gibt es eigentlich nichts mehr zu rauschen und zu rippeln; doch zeigen die Oszillogramme deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. [C't, 2000, Nr. 13]
Zitationshilfe
„rippeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rippeln>.

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