romanesk

GrammatikAdjektiv
Worttrennungro-ma-nesk (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
WortzerlegungRoman-esk
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend wie ein Roman reich an Handlung und Ereignissen, abenteuerlich, phantastisch
Beispiele:
eine romaneske Liebe
der unrealistische, romaneske Ritter- und Schauerroman
Was heute als dramatisch gilt, ist das Abenteuer, ist die »packende Handlung«, ist, mit einem Worte, der romaneske Einschlag im Drama [Th. Mann11,45]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder entspringt der leidenschaftliche Kuss, den Claude mit ihr tauscht, nur seiner romanesken Fantasie?
Die Zeit, 06.12.2012, Nr. 47
In mancher Hinsicht nimmt das romaneske Frühwerk das ungleich bekanntere dramatische Spätwerk des ungarisch-jüdischen Autors vorweg.
Süddeutsche Zeitung, 22.05.1999
Beim Tod des Prinzen handelt es sich um die romaneske Schilderung anarchischer Abstrusitäten.
Süddeutsche Zeitung, 03.01.1998
Obwohl ständig neue Figuren auftauchen und den Ruf nach einem Verzeichnis der Dramatis Personae provozieren, verschwinden sie nicht im romanesken Niemandsland.
Die Welt, 06.04.2002
Dabei werden romaneske und cinematische Erzählweisen um interaktive und vor allem immersive Elemente erweitert, insbesondere um die ästhetischen Effekte von Flugsimulatoren.
C't, 2000, Nr. 16
Zitationshilfe
„romanesk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/romanesk>, abgerufen am 20.07.2019.

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