Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ruhmsüchtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ruhm-süch-tig
Wortzerlegung Ruhm -süchtig
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
ruhmsüchtig prahlen
Der ruhmsüchtige Hans Carl von Kirchbach ließ sich die Feier … viel kosten [ H. FranckJ. S. Bach455]

Verwendungsbeispiele für ›ruhmsüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ruhm ist positiv, aber wenn jemand Ruhm für sich reklamiert, ist er ruhmsüchtig, das ist negativ. [Süddeutsche Zeitung, 15.11.1995]
Dass sie heute in den Küchen ruhmsüchtiger Köche angelangt ist, wundert mich nicht. [Die Zeit, 13.06.2006, Nr. 25]
Aber bei mir spielte er trinkende Hausfrauen, böse Mütter, ruhmsüchtige Teenager. [Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49]
Ruhmsüchtige Eltern ignorierten in Erwartung künftiger Erfolge die Leiden ihrer Kinder. [Die Zeit, 02.10.1995, Nr. 40]
Ruhmsüchtig ist der Gast, Ruhm erworben hat der andere, der unscheinbare Begleiter. [Die Zeit, 22.08.1980, Nr. 35]
Zitationshilfe
„ruhmsüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ruhms%C3%BCchtig>.

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