rummachen

GrammatikVerb
Worttrennungrum-ma-chen
Wortzerlegungrum-machen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich um etw. herumlegen, -binden o. Ä.
2.
salopp herumfummeln, -basteln o. Ä.
3.
salopp sich mit jmdm. (sexuell) einlassen, verkehren
4.
umgangssprachlich eine bestimmte Zeit hinter sich bringen, ableisten
5.
salopp in einer bestimmten Gegend umhergehen

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) Pfuscharbeit abliefern · nachlässig arbeiten · ↗pfuschen · unordentlich arbeiten  ●  ↗fuddeln  ugs. · ↗fudeln  ugs. · ↗hinrotzen  ugs. · ↗hinschmieren  ugs. · ↗hudeln  ugs. · ↗murksen  ugs. · rumfuckeln (an etwas)  ugs., ruhrdt. · rummachen (an)  ugs. · ↗schlampen  ugs. · ↗schlampern  ugs. · ↗schludern  ugs. · ↗schustern  ugs. · ↗stümpern  ugs. · ↗sudeln  ugs. · ↗vermasseln  ugs. · ↗versauen  vulg.
Assoziationen
  • schlecht geführtes Unternehmen  ●  ↗Saftladen  ugs., abwertend · Scheißladen (beleidigend)  derb

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kaum dass wir den Raum betreten hatten, fing sie an, wie ein kleines Mädchen an dem Ding rumzumachen.
Bild, 17.10.2002
Und da habe er dann mit irgendwie ziemlich besoffenem Kopf auch mal mit einem Mann rumgemacht.
Die Zeit, 06.05.2002, Nr. 18
Schließlich wird sie auch noch fälschlich verdächtigt, abends in der Disco für Geld mit älteren Männern rumzumachen.
Die Welt, 04.12.2003
Selbst Ilse, ein Mädchen, das schon lange mit Männern rummacht, kann er nicht zärtlich berühren.
Süddeutsche Zeitung, 03.04.2001
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass nicht Otto Normaldepp da dicke dumm rummachen kann.
C't, 2000, Nr. 3
Zitationshilfe
„rummachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rummachen>, abgerufen am 09.12.2019.

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