rumtreiben

Grammatik Verb · reflexiv
Worttrennung rum-trei-ben
Wortzerlegung rum- treiben
Wortbildung  mit ›rumtreiben‹ als Erstglied: Rumtreiber

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. ziellos umherstreifen
    2. 2. [abwertend] ein liederliches Leben führen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
ziellos umherstreifen
Beispiel:
wo hat er sich wieder so lange rumgetrieben?
2.
abwertend ein liederliches Leben führen

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich irgendwo) herumdrücken · (sich) herumtreiben · herumlungern · herumstehen · rumhängen  ●  (sich) rumtreiben  ugs. · abhängen  ugs. · herumgammeln  ugs. · rumlungern  ugs. · rumstehen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›rumtreiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gibt ihn ins Heim und er haut wieder ab, treibt sich rum, pennt mal hier, mal da. [Bild, 14.12.2004]
Meine Mutter weiß, dass ich zu wenig esse und mich zuviel rumtreibe. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Der hat sich da auch immer rumgetrieben, der sah genauso aus wie der in der Zeitung. [Süddeutsche Zeitung, 05.12.1998]
Treibt sich wieder ein verrückter Bus‑Hasser in der Stadt rum? [Bild, 10.03.2006]
Was für seltsame Menschen treiben sich da draußen eigentlich rum? [Bild, 14.05.2004]
Zitationshilfe
„rumtreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/rumtreiben>.

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