samtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung sam-tig
eWDG, 1974

Bedeutung

wie Samt, samtartig
Beispiele:
samtige Haut, Hände
das samtige Pfötchen der Katze
dunkel, weich tönend
Beispiele:
die Geige hat einen samtigen Ton
der Tenor hat eine samtige Stimme
dunkel, matt glänzend
Beispiele:
samtig schimmernde, samtig schwarze Augen
samtig leuchtende Stiefmütterchen
in der Ferne sah man samtig grüne Hügel
das samtige Blau der Nacht

Thesaurus

Synonymgruppe
samtartig · samtig
Synonymgruppe
flaumig · ↗flauschig · flauschweich · ↗samten · samtig · ↗samtweich · ↗sanft · ↗schwammig · ↗soft · ↗weich · ↗wollig  ●  ↗fluffig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›samtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›samtig‹.

Verwendungsbeispiele für ›samtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man sie anguckt, dann sieht man eine samtige Übermutter, sie ist im nächsten Jahr 60.
Bild, 10.02.2003
Auf der lichtgrünen Farbe der geschmiedeten Ornamente glitzerte es samtig wie von Tau.
Die Zeit, 12.05.1999, Nr. 20
Seine Haut aber war samtig, nur an den Händen nicht.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 94
Das Sonnenlicht verlieh dem kühlen Türkis, mit dem die Tische eingedeckt waren, einen warmen, samtigen Ton.
Jentzsch, Kerstin: Iphigenie in Pankow, Erfurt: Desotron Verl.-Ges. 1998, S. 59
Die Ratte hatte ein seltsam samtiges, hellgraues Fell und war erstaunlich dick.
Rothmann, Ralf: Stier, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991 [1991], S. 95
Zitationshilfe
„samtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/samtig>, abgerufen am 01.12.2020.

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