schülerhaft

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungschü-ler-haft (computergeneriert)
WortzerlegungSchüler-haft
eWDG, 1976

Bedeutung

wie ein Schüler
Beispiele:
ein schülerhaftes Benehmen
schülerhaft befangen sein
ein Gedicht schülerhaft rezitieren
abwertend noch unfertig, unreif
Beispiele:
eine schülerhafte Leistung
die Arbeit war schülerhaft

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man nicht absteigen will, darf man nicht so schülerhaft spielen.
Bild, 12.02.2001
Es kommt der Krieg, und alles wird sehr viel brisanter, weniger schülerhaft.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1994
Er sah in der Eingangstür ein junges Mädchen lehnen, schülerhaft fast, mit lichtblondem Zopf, ein Buch unter dem Arm.
Die Zeit, 29.04.1960, Nr. 18
Flaucher schaute dem Reindl schülerhaft aufmerksam auf den gefräßigen Mund, rieb sich zwischen Hals und Kragen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 1042
Sie zeigen einerseits schülerhafte Unbeholfenheiten, andererseits spiegeln die Arien im Thementypus, in ihrer Metrik wie in ihrer melodischen Gestalt das unmittelbare Vorbild Hasses.
Haußwald, Günter: Maria Antonia Walpurgis. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 43934
Zitationshilfe
„schülerhaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schülerhaft>, abgerufen am 19.03.2019.

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