schaffen
GrammatikVerb · schuf, schaffte, hat geschaffen/geschafft
Aussprache
Worttrennungschaf-fen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›schaffen‹ als Erstglied: ↗Schaffer · ↗Schafferei · ↗Schaffung
 ·  mit ›schaffen‹ als Letztglied: ↗abschaffen · ↗anschaffen · ↗ausschaffen · ↗beischaffen · ↗beiseiteschaffen · ↗beschaffen1 · ↗fortschaffen · ↗heranschaffen · ↗heraufschaffen · ↗herausschaffen · ↗herbeischaffen · ↗hereinschaffen · ↗herschaffen · ↗herunterschaffen · ↗herüberschaffen · ↗hinaufschaffen · ↗hinausschaffen · ↗hineinschaffen · ↗hinschaffen · ↗hinunterschaffen · ↗hinüberschaffen · ↗nachschaffen · ↗ranschaffen · ↗rausschaffen · ↗reinschaffen · ↗umschaffen · ↗wegschaffen
 ·  Ableitungen von ›schaffen‹: ↗erschaffen · ↗verschaffen
 ·  Ableitung von ›schaffen‹: ↗Schaffen  ·  mit ›schaffen‹ als Grundform: ↗schaffend
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
schuf, ›hat‹, geschaffen
etw. (schöpferisch, gestaltend) hervorbringen, entstehen lassen
Beispiele:
wer schuf dieses Kunstwerk?
N hat eine neue Plastik geschaffen
die Gestalt des N, so wie der Dichter sie geschaffen hat
der Prozess des künstlerischen Schaffens
das wird das literarische Schaffen beeinflussen
diese Wissenschaftler schufen eine neue Theorie
mit dem Buch schuf der Verfasser ein Standardwerk
neue Werte schaffen
hier ist ein repräsentativer Raum geschaffen worden
neue Einrichtungen schaffen
eine Stelle schaffen (= neu einrichten)
Hölderlin und Novalis waren intuitiv schaffende Künstler gewesen [RennKindheit300]
Es gibt keinen Gott, denn: Entweder hat Gott die Welt geschaffen oder nicht [BüchnerDantonIII]
jmdn. schaffen
Beispiele:
er stand da, wie ihn Gott geschaffen hatte (= er stand nackt da) scherzhaft
Mich schuf aus gröberm Stoffe die Natur [SchillerWallenst. TodII 2]
für etw., jmdn. wie geschaffen seinfür etw., jmdn. besonders gut geeignet sein
Beispiele:
er ist für diesen Beruf, dieser Beruf ist für ihn wie geschaffen
er war zum Lehrer wie geschaffen
sie waren füreinander wie geschaffen
sie sind füreinander geschaffen (= sie passen sehr gut zusammen)
2.
(durch sein Eingreifen, Bemühen) etw. herstellen, etw. zustande bringen, bewirken
Beispiele:
Abhilfe, Wandel, Ersatz, (einen) Ausgleich, Erleichterungen, Klarheit schaffen
Ruhe schaffen
Raum schaffen
er habe mit seinen paar Reitern und Soldaten Ordnung in der Stadt geschafft [HesseNarziß5,243]
wie er mit seinen feinen Händen Ordnung auf dem Tischchen schuf [UhseSöhne90]
Aber Witkuhn hat auch dafür schon Rat geschafft [Suderm.6,130]
Einen, der schon einmal Rat geschaffen hat [BrechtGuter Mensch4]
daß für die Voraussetzung einer strengen Kausalität Platz geschaffen wird [PlanckKausalbegriff6]
sich [Dativ] jmdn. schaffen
Beispiel:
sich Feinde, Freunde schaffen
schuf, ›hat‹, geschaffen
Beispiele:
die Voraussetzungen, Bedingungen, Möglichkeiten, Grundlagen, Basis für etw. schaffen
eine gute Atmosphäre, eine neue Lage, klare Verhältnisse, vollendete Tatsachen, einen Präzedenzfall, ein Beispiel schaffen
Verbindungen schaffen
etw. schafft jmdm. Beklemmungen, Beschwerden
Herzschwäche ... schuf ihr (= verursachte ihr, erzeugte in ihr) große Ängste [Th. MannZauberb.2,444]
sich [Dativ] etw. schaffen
schaffte, ›hat‹, geschafft
sich etw. verschaffen
Beispiel:
sich Bewegung, Luft, Gehör, einen glänzenden Abgang schaffen
3.
schaffte, ›hat‹, geschafft
umgangssprachlich etw. (in einem bestimmten Zeitraum) erreichen
Beispiele:
ich muss mich beeilen, damit ich den Zug, Bus noch schaffe
wenn ich um sieben aus dem Haus gehe, schaffe ich es gerade (= komme ich gerade zurecht)
schließlich schaffte sie es doch, ihn rumzukriegen
bei der Meisterschaft schaffte (= errang) N den zweiten Platz
[diese Nähmaschine] schafft maximal 1000 Stiche in einer Minute [Sibylle1964]
etw. (in einem bestimmten Zeitraum) bewältigen, erledigen, fertigbringen
Beispiele:
sein Pensum schaffen
ich habe die Prüfung geschafft (= bestanden)
von der Übersetzung habe ich heute vier Seiten geschafft
etw. spielend schaffen
etw. auf Anhieb schaffen salopp
wenn mir keiner hilft, schaffe ich es nie
ich schaffe die Suppe nicht mehr (= ich kann die Suppe nicht mehr aufessen)
ich habe heute viel geschafft
wir schaffen es schon noch
noch drei Tage, und es ist geschafft, und du hast es geschafft
so, das wäre geschafft, das hätten, haben wir geschafft
der hat's geschafft (= ist am Ziel)
ich schaffe mein Soll nicht mehr [BaierlFlinz14]
Allein schaffe ich die Kisten nicht [FalladaWolf1,301]
sich [Dativ] etw. schaffen
Beispiel:
die jungen Eheleute haben sich schon viel, ganz schön was geschafft (= im Lauf der Zeit durch Arbeit erworben, angeschafft)
4.
schaffte, ›hat‹, geschafft
umgangssprachlich etw., jmdn. an einen bestimmten Ort bringen, von einem bestimmten Ort entfernen
Beispiele:
ein Paket zur Post schaffen
er ließ seinen Koffer auf sein Zimmer schaffen
etw. ins Haus, aus dem Haus, auf den Boden schaffen
etw. zur Stelle, beiseite schaffen
einen Kranken ins Krankenhaus, die Kinder ins Bett schaffen
jmdn. nach Hause schaffen
etw., jmdn. aus der Welt schaffen übertragen etw., jmdn. beseitigen
Beispiele:
einen Streit aus der Welt schaffen
das schafft die Tatsache nicht aus der Welt, dass ...
daß mit ihrer Tötung eine Menge Mitwisser um das Geheimnis des Reichstagsbrandes aus der Welt geschafft werden [Th. Mann12,171]
sich [Dativ] jmdn., etw. vom Halse schaffen salopp sich von jmdm., etw. befreien
Beispiele:
sich einen Nebenbuhler vom Halse schaffen
sobald ich mir die Arbeit vom Halse geschafft hätte [KaschnitzHaus32]
selten (jmdm.) etw. schaffen
Beispiele:
Und Geld brauchte er, viel Geld, ich mußte es schaffen (= beschaffen, besorgen, herbeischaffen) [SchnitzlerErzählungen17]
»schafft Wein!« rief er noch [KleistKohlhaas3,148]
(jmdm.) jmdn. schaffen
Beispiel:
wenn ich Ihnen den Kluge schaffe, müssen Sie mir auch bei den Persickes helfen [FalladaJeder stirbt250]
5.
schaffte, ›hat‹, geschafft
arbeiten, (rege) tätig sein
a)
landschaftlich, (besonders) südwestdeutsch, (besonders) süddeutsch, (besonders) österreichisch, (besonders) schweizerisch
Beispiele:
fleißig, rastlos, unermüdlich, vom frühen Morgen bis zum späten Abend, in der Küche, auf dem Felde schaffen
sie kann für drei schaffen
am, beim Schaffen sein
beruflich tätig sein
Beispiele:
7 Prozent männliche und 10,1 Prozent weibliche Jugendliche mußten bis zu 60 Stunden schaffen [Tageszeitung1956]
Während die Verwandten der Mutter schon seit mehreren Generationen als Erzbergleute schafften [MarchwitzaJugend9]
b)
Beispiele:
der Tod riss ihn plötzlich aus seinem rastlosen Schaffen
frohes Schaffen! umgangssprachlich
sich [Dativ] an einem Ort, mit etw., jmdm. zu schaffen machensich (unnötigerweise) an einem Ort, mit etw., jmdm. beschäftigen; so tun, als ob man beschäftigt sei
Beispiele:
er machte sich im Zimmer, an meinem Schreibtisch zu schaffen
sich in jmds. Nähe zu schaffen machen
zwei Männer machten sich in auffälliger Weise an der Fernsprechzelle zu schaffen
sie machte sich mit ihren Büchern zu schaffen
daß die beiden sich mit einem Menschen zu schaffen machten, der eben erst angekommen sein mochte [Lernet-HoleniaMaltravers45]
6.
a)
etw., jmd. macht jmdm. zu schaffen umgangssprachlich etw., jmd. verursacht jmdm. Schwierigkeiten, Mühe, Sorgen
Beispiele:
die ungewohnte Arbeit, dieses Erlebnis machte mir anfangs sehr, schwer, viel zu schaffen
der Magen, die Hitze machte ihm zu schaffen (= verursachte ihm Beschwerden)
[er] hatte seine aufrichtige Freude an dem Kollegen, der ihm sonst so viel zu schaffen machte [BredelVäter287]
b)
jmd. hat etwas mit jmdm., etw. zu schaffen
meist verneint oder in (rhetorischen) Fragen
umgangssprachlich jmd., etw. geht jmdn. an, betrifft jmdn., hat Beziehung zu jmdm.
Beispiele:
mit ihm, dieser Angelegenheit, Sache möchte, will ich nichts (mehr) zu schaffen haben
was hatte er noch mit dieser Frau zu schaffen?
ich habe damit nichts zu schaffen
Was mochte Herr Fehsenfeld, der doch ... einem Professor ähnlich sah, wohl mit billigem Wollgrastorf und dergleichen zu schaffen haben? [Hausm.Abschied12]
etw. hat etwas mit etw. zu schaffen
Beispiele:
das hat damit nichts zu schaffen (= zu tun)
meine Tochter kündigt Ihnen! Sie hat in einem Hause wie dem Ihren nichts mehr zu schaffen [BrechtRundköpfe4]
7.
schaffte, ›hat‹, geschafft
salopp jmdn. fertigmachen, stark erschöpfen, jmdm. die Nerven rauben
Beispiele:
die Kinder haben mich heute mal wieder geschafft
die Hitze schafft mich
geschafft sein
Beispiele:
heute bin ich mal wieder geschafft
Ihr schafft die Jungens nicht (= werdet mit den Jungens nicht fertig) ... Kann ich dafür, daß sie mir nachlaufen [HammelAchterbahnI 1]
sich schaffen
Beispiele:
sie schafften sich (= tanzten wild und verausgabten sich dabei)
die Band schafft sich (= spielt besonders gut, verausgabt sich)
8.
schaffte, ›hat‹, geschafft
süddeutsch, österreichisch jmdm. etw. befehlen, anordnen, anschaffen
Beispiele:
jmdm. eine Arbeit schaffen
er tut alles, was man ihm schafft
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schaffen · abschaffen · anschaffen · beschaffen · beschaffen · erschaffen · nachschaffen · Schaffner · Geschöpf · Schöpfer · schöpferisch · Schöpfung
schaffen Vb. ‘in eigener Leistung hervorbringen, gestalten’ und (bes. südd.) ‘arbeiten, zustande bringen’. Das stark flektierende Verb (mit j-Präsens) ahd. skephen ‘(er)schaffen, (be)wirken, gestalten, ordnen, festsetzen’ und auch ‘(Wasser) schöpfen’ (8. Jh.) entwickelt (aus der Partizipialform giscaffan) einen neuen Präsensstamm mit dem Infinitiv mhd. schaffen, nhd. schaffen (schuf, geschaffen). Verwandt sind asächs. skeppian ‘(er)schaffen, bestimmen’, aengl. scieppan ‘(er)schaffen, bilden anordnen, machen’, got. gaskapjan ‘erschaffen’, ferner ↗schaben, ↗Schaff, ↗Schaft, ↗Scheffel (s. d.) und die dort genannten Wortformen, so daß, ausgehend von einer Bedeutung ‘schnitzend gestalten’, Anschluß an die Variante ie. *skā̌b(h)- der Wurzel ie. *(s)kē̌p-, *(s)kō̌p-, *(s)kā̌p- ‘mit scharfem Werkzeug schneiden, spalten’ möglich ist. Neben dem starken Verb ahd. skephen (s. oben) steht ein gleichlautendes schwaches jan-Verb ahd. skephen ‘(er)schaffen, gestalten, bilden’ und ‘(Wasser) schöpfen’ (8. Jh.); beide Verben haben sich anscheinend semantisch miteinander vermischt (Weiteres s. ↗schöpfen). Weiterhin steht zum starken Verb die schwach flektierende Intensivbildung ahd. scaffōn ‘tun, bilden, zustande bringen, anordnen’ (8. Jh.), mhd. schaffen, nhd. schaffen ( schaffte, geschafft), deren Infinitiv- und Präsensformen im Mhd. und Nhd. mit denen des oben genannten starken Verbs zusammenfallen. Für das starke Verb ist heute von einer Grundbedeutung ‘etw. hervorbringen, bewirken’, für das schwache Verb von einer Grundbedeutung ‘einrichten, ordnen’ (weiter ‘anordnen, tätig sein, arbeiten, herbei-, wegbringen’) auszugehen. Starke und schwache Flexion zeigen entsprechend mnd. scheppen, mnl. sceppen und engl. to shape (mit dem Part. Prät. shaped und, allerdings selten und älter, shapen). Zum schwachen Verb stellen sich (auch bei teilweise starker Flexion bis ins 16. Jh.) abschaffen Vb. ‘aufheben, beseitigen’, mhd. abeschaffen (14. Jh.), südd. auch ‘sich abarbeiten’; anschaffen Vb. ‘etw. in seinen Besitz bringen, sich aneignen’ (16. Jh.), ‘anordnen, verursachen’ (15. Jh.); beschaffen Vb. ‘herbeiholen, besorgen’ (15. Jh.); vgl. ahd. biscaffōn ‘gestalten, bilden’ (8. Jh.); dagegen beschaffen Part.adj. ‘geartet, geformt, befindlich’ (15. Jh.), mhd. ‘vorhanden, durch das Schicksal bestimmt’, zu (vorwiegend stark flektierendem) mhd. beschaffen ‘(er)schaffen, bestimmt oder zugeteilt sein, ordnen, verwalten, herbeibringen’. Zum starken Verb gehören erschaffen Vb. ‘entstehen lassen, gestalten, formen’, geläufig seit dem 16. Jh.; nachschaffen Vb. ‘gestaltend nachbilden’ (18. Jh.), ‘nachträglich anschaffen’ (17. Jh.). Schaffner m. ‘Besorger, Ordner, Aufseher, Verwalter’, mhd. schaffenære, scheffenære, nach voraufgehendem schaffære, scheffære, ahd. scaffāri (um 1000). Seit dem 19. Jh. fast nur noch für das Bedienungs- und Aufsichtspersonal bei Bahn und Post, vgl. Postschaffner, Eisenbahnschaffner. Den alten Stammsilbenvokal des starken Verbs (nach ahd. skephen) bewahren (zu ö gerundet) Geschöpf n. ‘das Erschaffene, Geformte’ (15. Jh.), anfangs auch Vorgangsbezeichnung im Sinne von ‘Erschaffung’; Schöpfer m. ‘wer etw. erschafft, gestaltet’, auch Bezeichnung des christlichen Gottes als des Erschaffers der Welt, ahd. skephāri (9. Jh.), mhd. schepfære, schephære (vgl. früher bezeugtes ahd. skepho, 8. Jh.); schöpferisch Adj. ‘gestaltend, Neues erschaffend’ (18. Jh.); Schöpfung f. ‘Vorgang und Ergebnis des Gestaltens’, mhd. schepfunge, schepfenunge im Sinne des göttlichen Erschaffens der Welt, seit dem 18. Jh. ‘Gesamtheit von Natur und Welt’, auch ‘geistiges, künstlerisches Schaffen und sein Produkt’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) betätigen (als) · tätig sein · ↗werken · ↗wirken  ●  ↗arbeiten  Hauptform
Unterbegriffe
  • (sich) (mächtig) ins Geschirr legen · (sich) (mächtig) ins Zeug legen · arbeiten wie ein Pferd · bis zur Erschöpfung arbeiten · ↗rackern · schwer arbeiten · viel arbeiten · ↗werken  ●  (sich) in die Sielen legen  veraltet · hart arbeiten  Hauptform · (schwer) am Wirken sein  ugs., regional · ↗(sich) abfretten  ugs., süddt. · ↗(sich) fretten  ugs. · ↗ackern  ugs. · ackern wie 'ne Hafendirne  ugs. · ackern wie ein Hafenkuli  ugs. · ↗hackeln  ugs., österr. · ↗keulen  ugs., ruhrdt., regional · ↗malochen  ugs. · nicht kleckern, sondern klotzen  ugs. · plockern  ugs., regional · rabotten (regional, teilw. veraltet)  ugs. · ↗ranklotzen  ugs. · ↗reinhauen  ugs. · reinklotzen  ugs. · ↗roboten  ugs. · ↗rödeln  ugs. · schaffe, schaffe, Häusle baue  ugs., schwäbisch, Spruch · ↗schuften  ugs. · schwer zugange sein  ugs., ruhrdt. · ↗werkeln  ugs. · wullachen  ugs., ruhrdt. · wullacken  ugs., ruhrdt.
  • (eine) Arbeit annehmen · (einen) Arbeitsvertrag abschließen · (einen) Arbeitsvertrag unterschreiben  ●  ↗(sich) verdingen  veraltet · ↗anheuern (bei)  fachspr., auch figurativ, seemännisch
Assoziationen
Synonymgruppe
(einer Sache) Herr werden · ↗bewerkstelligen · ↗bewältigen · ↗fertigbekommen · ↗meistern · zu Wege bringen · zustande bringen · zuwege bringen  ●  ins Lot bringen  fig. · auf die Beine stellen  ugs., fig. · auf die Kette kriegen  ugs. · auf die Reihe bekommen  ugs. · auf die Reihe bringen  ugs. · auf die Reihe kriegen  ugs. · ↗fertigkriegen  ugs. · gebacken bekommen  ugs. · gebacken kriegen  ugs. · geregelt bekommen  ugs. · geregelt kriegen  ugs. · getan kriegen  ugs. · ↗hinbekommen  ugs. · ↗hinkriegen  ugs. · in den Griff bekommen  ugs. · ↗packen  ugs. · ↗rocken  ugs. · ↗schaukeln  ugs. · ↗schultern  ugs. · ↗stemmen  ugs. · ↗wuppen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
führen zu · ↗hervorbringen · ins Leben rufen · ↗verursachen
Synonymgruppe
durchsetzen · ↗erreichen · ↗erwirken · ↗erzielen · ↗leisten · ↗umsetzen · ↗vollbringen · ↗vollenden  ●  auf die Beine stellen  ugs., fig.
Synonymgruppe
anlegen · ↗aufbauen · ↗aufrichten · ↗aufstellen · ↗erbauen · ↗errichten · ↗erstellen · ↗erzeugen · ↗hinstellen · ↗hochziehen · ↗konstruieren  ●  ↗hinklotzen  derb
Assoziationen
Synonymgruppe
(es) verstehen zu · ↗können · wissen zu (ältere Sprache)  ●  ↗bringen  ugs.
Synonymgruppe
anfertigen · ↗entwerfen · ↗entwickeln · ↗erschaffen · ↗erstellen · ↗erzeugen · ↗gestalten · ↗hervorbringen · ↗kreieren · ↗produzieren · ↗realisieren · ↗schöpfen  ●  ↗formen  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Synonymgruppe
Leistung erbringen · ↗leisten · ↗performen
Synonymgruppe
besorgen · ↗erledigen
Synonymgruppe
erlangen · ↗erringen · ↗erzielen · es bringen zu · ↗gewinnen · zu etwas kommen  ●  ↗einfahren (journal.)  fig. · ↗erreichen  Hauptform
Unterbegriffe
Synonymgruppe
befördern · ↗bringen · ↗fahren · ↗transportieren · ↗verfrachten · ↗überführen  ●  ↗verbringen  Amtsdeutsch · ↗karren  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Rollenförderer · Rollentransfer
Synonymgruppe
(es) schaffen · ↗(etwas) überstehen · am Leben bleiben · ↗durchkommen · ↗überleben
Assoziationen
Synonymgruppe
(all) seinen Mut zusammennehmen · ↗(es) schaffen (zu) · (es) über sich bringen · (etwas) übers Herz bringen · (seinem) Herzen einen Stoß geben · (sich) ein Herz fassen · (sich) ein Herz nehmen (und) · (sich) einen Ruck geben (und) · ↗(sich) trauen · ↗(sich) überwinden · ↗wagen  ●  ↗(sich) ermannen  altertümelnd · über seinen (eigenen) Schatten springen  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich etwas) leisten können · möglich sein  ●  ↗(bei jemandem) drinsitzen  ugs. · drin sein  ugs.
Assoziationen
  • (einer Sache) Herr werden · ↗bewerkstelligen · ↗bewältigen · ↗fertigbekommen · ↗meistern · ↗schaffen · zu Wege bringen · zustande bringen · zuwege bringen  ●  ins Lot bringen  fig. · auf die Beine stellen  ugs., fig. · auf die Kette kriegen  ugs. · auf die Reihe bekommen  ugs. · auf die Reihe bringen  ugs. · auf die Reihe kriegen  ugs. · ↗fertigkriegen  ugs. · gebacken bekommen  ugs. · gebacken kriegen  ugs. · geregelt bekommen  ugs. · geregelt kriegen  ugs. · getan kriegen  ugs. · ↗hinbekommen  ugs. · ↗hinkriegen  ugs. · in den Griff bekommen  ugs. · ↗packen  ugs. · ↗rocken  ugs. · ↗schaukeln  ugs. · ↗schultern  ugs. · ↗stemmen  ugs. · ↗wuppen  ugs.
  • Billig... · ↗bezahlbar · billig zu haben · ↗erschwinglich · für wenig Geld zu haben · ↗günstig · ↗kostengünstig · ↗preisgünstig · ↗preiswert · ↗spottbillig · unter(st)e Preiskategorie · zum Spottpreis · zum kleinen Preis  ●  ↗billig (preiswert)  Hauptform · (ein) humaner Preis  ugs., fig. · (ein) ziviler Preis  ugs., fig. · (etwas) nachgeschmissen bekommen  ugs. · für einen Apfel und ein Ei  ugs., fig. · für kleines Geld  ugs. · humane Preise  ugs., fig. · ↗wohlfeil  geh., veraltet · zivile Preise  ugs., fig. · zum Knallerpreis  ugs.
  • flüssig sein · liquide sein · über die nötigen finanziellen Mittel verfügen  ●  (genug) Geld haben  Hauptform · das Geld (für etwas) ist da  ugs. · das nötige Kleingeld haben  ugs., scherzhaft · es ist genug Geld da  ugs. · gut bei Kasse sein  ugs.
Synonymgruppe
besetzen · ↗einführen · ↗einsetzen · ↗einweihen · ↗inaugurieren
Assoziationen
Synonymgruppe
(es) schaffen (zu lesen)  ●  ↗(sich) reinziehen  ugs. · ↗runterlesen  ugs. · weglesen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • auf einen Hieb · auf einen Rutsch · auf einen Schlag · auf einmal · in einem Arbeitsgang · in einem Aufwasch · in einem Durchgang · in einem Durchlauf · in einem Gang · in einem Zug · in einem durch · ohne Unterbrechung · ohne abzusetzen · ↗zusammen  ●  (etwas ist) ein Aufwasch  ugs. · (sieben) auf einen Streich  ugs. · an einem Stück  ugs. · in einem Rutsch  ugs. · wo wir schon mal dabei sind (...)  ugs., Spruch · zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen  ugs., fig., Redensart
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abhilfe Anreize Arbeitsplätze Atmosphäre Ausgleich Basis Bedingungen Durchbruch Grundlage Jobs Klarheit Klima Möglichkeit Rahmenbedingungen Sprung Stellen Vertrauen Voraussetzungen Welt abschafft anschafft auch er es ich nicht noch nur sie wir

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schaffen‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hatte es nicht geschafft, aus dem Dorf zu entkommen.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 619
Das niederländische Management schuf neue logistische Strukturen; vor allem aber wurde automatisiert.
Die Zeit, 06.09.1996, Nr. 37
Auf dem Gebiet des Liedes hat er unvergängliche Werte geschaffen.
Schiørring, Nils: Lange-Müller. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 32576
Jedenfalls ist es ihm gelungen, eine Fülle von Material herbeizuschaffen, wenn es ihm auch weniger geglückt ist, eine lesbare Darstellung zu schaffen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 976
Immerhin sind zwar größere derartige Leistungen doch auch zugleich in der Erwartung eines auf die Dauer ihre Rentabilität garantierenden Verkehrs geschaffen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 994
Zitationshilfe
„schaffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schaffen>, abgerufen am 21.11.2017.

Weitere Informationen …