schlecht

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Wortbildung  mit ›schlecht‹ als Erstglied: ↗Schlechtigkeit · ↗Schlechtwetterfront · ↗Schlechtwettergebiet · ↗Schlechtwetterperiode · ↗schlecht gehend · ↗schlecht gelaunt · ↗schlecht machen · ↗schlecht sitzend · ↗schlechtgehend · ↗schlechtgelaunt · ↗schlechthin · ↗schlechtmachen · ↗schlechtreden · ↗schlechtsitzend · ↗schlechtweg
 ·  mit ›schlecht‹ als Letztglied: ↗grundschlecht · ↗hundeschlecht · ↗sauschlecht
eWDG

Bedeutungen

1.
von mangelhafter Qualität, minderwertig
Gegenwort zu gut
a)
Beispiele:
ein schlechter Kaffee, Wein, Weg, Boden
eine schlechte Ware
das ist ein schlechter Stoff, eine schlechte (= verbrauchte) Luft
das Fleisch ist schlecht geworden (= verdorben)
das Essen schmeckt schlecht
die Saat steht schlecht
er hat sich [Dativ] beim Einkauf nicht das Schlechteste ausgesucht
b)
nicht richtig, nicht korrekt, tadelnswert
Beispiele:
eine schlechte Aussprache, Haltung
ein schlechtes Deutsch
eine schlechte Figur haben
der Garten war in schlechtem (= ungepflegtem) Zustand
schlecht sprechen, singen
der Anzug passt, sitzt schlecht
die Tiere sind schlecht gepflegt
ein schlecht gelüftetes Zimmer
etw., jmdn. schlecht (= nicht genau) kennen
umgangssprachlichjmd., etw. macht eine schlechte Figur (= macht einen unvorteilhaften Eindruck)
übertragen
Beispiel:
da kennst du mich aber schlecht (= da irrst du dich aber in mir)
c)
nicht gesund, nicht funktionstüchtig
Beispiele:
ein schlechtes Aussehen, ein schlechter Magen, ein schlechtes Herz
schlechte Augen, Zähne
sein Befinden ist schlecht
ein schlechtes Gehör, Gedächtnis haben
schlecht aussehen, schlafen, hören, sehen
mir ist, wird schlecht (= übel)
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlichda kann einem ja schlecht werden (= da wird man ja verärgert)
d)
nicht der Erwartung, Leistung entsprechend, geringwertig
Beispiele:
eine schlechte Arbeit, Idee, Zensur
ein schlechtes Buch, ein schlechter Film, ein schlechtes Ergebnis
eine schlechte Antwort geben
das Werk gelang schlecht
schlecht arbeiten
eine Aufgabe schlecht erledigen
umgangssprachlicheine Aufgabe schlecht machen
eine Prüfung schlecht bestehen
in einem Examen schlecht abschneiden
eine Leistung schlecht finden, bewerten
etw. für schlecht halten
schlecht beschlagen, beraten sein
er versteht sich schlecht auf sein Handwerk
er eignet sich schlecht für diesen Beruf
das ist (gar) nicht schlecht (= ganz gut)
das war gar kein schlechter (= ein recht guter) Gedanke
untüchtig, unfähig
Beispiele:
ein schlechter Arbeiter, Verwalter, Schüler
H ist der Schlechteste in der Klasse
umgangssprachlicher ist ein schlechter Verlierer (= er verliert ungern)
salopp, scherzhaft, übertragen etw. ist nicht von schlechten Elternetw. lässt nichts zu wünschen übrig
Beispiel:
das Wetter sei nicht von schlechten Eltern [ LeipBergung59]
2.
von beschränkter Quantität, nicht viel, knapp
Beispiele:
ein schlechtes Gehalt, Auskommen
eine schlechte Belieferung
einen schlechten Appetit haben
er kommt mit seinem Geld schlecht aus
die Verkäuferin hat schlecht gewogen
das Theater war schlecht (= wenig) besucht
die Arbeit wurde schlecht (= unzureichend) bezahlt
er war schlecht informiert
das Pferd ist schlecht genährt
ihre Güte wurde schlecht belohnt
salopp schlecht bei Kasse sein (= wenig Geld haben)
umgangssprachlich schlecht gerechnetniedrig eingeschätzt
Beispiel:
die Ausgaben belaufen sich, schlecht gerechnet, auf 500 Euro
wenig ertragreich, wenig einbringend
Beispiele:
eine schlechte Ernte
schlechte Geschäfte machen
dieses Jahr war ein schlechtes Jahr
der kleine Laden ging schlecht (= hatte wenig Umsatz)
3.
mit nachteiligen Folgen, ungünstig
a)
Beispiele:
eine schlechte Gelegenheit, Sicht
schlechte Aussichten, Verhältnisse, Zeiten
das ist ein schlechtes Omen, Zeichen
er hat heute einen schlechten Tag (= heute gelingt ihm nichts)
einen schlechten Eindruck von jmdm. haben
schlechte Erfahrungen mit jmdm., etw. machen
jmdm. einen schlechten Rat geben
bei schlechtem Wetter bleiben wir zu Hause
das Unternehmen ging schlecht aus
das Bild war schlecht zu sehen
ich komme morgen, heute geht es schlecht
es trifft sich schlecht, dass ihr gerade verreist
die Lage hat sich zum Schlechten gewendet
einen schlechten Start haben (= etw. unter ungünstigen Verhältnissen beginnen)
das wirft ein schlechtes Licht auf ihn (= beeinträchtigt sein Ansehen)
Unsere Verabredung scheint unter einem schlechten Stern zu stehen (= scheint nicht gut auszugehen) [ WeiskopfAbschied v. Frieden1,132]
unvorteilhaft, unpassend
Beispiele:
einen schlechten Tausch machen
diese Tapeten verraten einen schlechten Geschmack
das Kostüm kleidet sie, steht ihr schlecht
schlecht angezogen, gekleidet sein
umgangssprachlichmit diesem Apparat sind wir schlecht gefahren (= haben wir nachteilige Erfahrungen gemacht)
umgangssprachlichbei der Verteilung sind sie schlecht weggekommen (= wurden sie benachteiligt)
unangebracht
Beispiele:
das war ein schlechter Scherz, Trost
jmdm. einen schlechten Dienst erweisen
b)
unerfreulich, unangenehm
Beispiele:
eine schlechte Nachricht, Stimmung, Kritik
einen schlechten Geschmack im Munde haben
das nimmt ein schlechtes Ende
schlechter Laune (= missvergnügt) sein
etw. riecht, schmeckt schlecht
nicht schlecht (= gut) leben
das wird ihnen schlecht bekommen
er war schlecht gelaunt, aufgelegt
es ist schlecht, dass er noch im Krankenhaus liegt
ihm geht es schlecht (= er ist in Not)
umgangssprachlicher ist schlecht dran
dort haben sie es schlecht
mit ihm ist es schlecht bestellt
um ihn steht es schlecht
umgangssprachlichbei jmdm. schlecht angeschrieben sein
sich zum Schlechten verändern
4.
übelgesinnt, feindselig
Beispiele:
ein schlechter Freund, Nachbar
in schlechten Händen sein
auf jmdn. schlecht zu sprechen sein
saloppbei jmdm. schlecht ankommen (= von jmdm. schroff abgewiesen werden)
es schlecht mit jmdm. meinen
mit jmdm. schlecht stehen
jmdn. schlecht behandeln
schlecht miteinander auskommen
daß er mit seiner Frau Simone in schlechtem Einvernehmen stand [ AndresHochzeit340]
5.
moralisch nicht einwandfrei, nicht wertvoll, böse
Gegenwort zu gut
Beispiele:
ein schlechter Mensch
abwertendein schlechter Kerl
ein schlechter Charakter, ein schlechtes Vorbild, ein schlechter Umgang
eine schlechte Gesinnung, Tat
die Täter hatten ein schlechtes Gewissen (= die Täter wussten, dass sie Böses getan hatten)
jmdm. ein schlechtes Beispiel geben
schlechte (= unschickliche) Reden führen
einer schlechten Sache dienen
auf schlechte Gedanken kommen
in schlechte Gesellschaft geraten
in einem schlechten Ruf stehen
etw. in schlechter Absicht tun
durch sein liederliches Leben ist er schlecht geworden
das war schlecht von dir
schlecht an jmdm. handeln
sich schlecht aufführen, betragen
nichts Schlechtes tun, wollen
sie halten zusammen im Guten und im Schlechten
6.
schwer, mit Mühe, kaum
Grammatik: adverbiell
Beispiele:
etw. schlecht begreifen
er kann Zahlen schlecht behalten
da können wir schlecht mitreden
die Ware verkauft sich schlecht (= findet schwer Absatz)
er ist schlecht zu Fuß (= das Gehen fällt ihm schwer, bereitet ihm Schwierigkeiten)
ich kann ihn doch schlecht darum bitten (= es ist mir peinlich, ihn zu bitten)
er kann schlecht nein sagen (= er lehnt eine Bitte ungern ab)
das ist schlecht möglich (= kann nicht möglich sein)
das lässt sich schlecht vermeiden
er kann sich mit seinem Schicksal schlecht abfinden
umgangssprachlich nicht schlechtsehr, in hohem Grade
Beispiele:
er staunte nicht schlecht
Und über diesen Gedanken war er nicht schlecht erschrocken! [ KästnerLottchen89]
7.
umgangssprachlich recht und schlecht, schlecht und recht
siehe auch recht² (5)
8.
veraltet schlicht, einfach
Beispiel:
daß der Herr des Himmels sich / Durch eine schlechte Magd verkünden werde [ SchillerJungfr. v. OrleansIV 11]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schlecht · schlechthin · schlechtweg · schlechterdings · Schlechtigkeit
schlecht Adj. ‘von minderwertiger Qualität, ungenügend, nicht gut’, ahd. sleht (8. Jh.), mhd. sleht ‘in gerader Fläche oder Linie, eben, glatt, leer, einfältig, gut, schlicht, einfach’, asächs. sliht ‘geschmückt’, mnd. slecht, slicht, mnl. sleht ‘eben, flach, gerade, richtig, einfältig, arglos’, nl. slecht, afries. sliucht, mengl. engl. (aus dem Anord.) slight ‘schmächtig, schwach, leicht, gering’, anord. slēttr ‘eben, glatt, sanft’, schwed. slät, got. slaíhts ‘schlicht’ (germ. *slihta-), nach Art der Part. Prät. mit dem Suffix ie. -to- gebildet zu der unter ↗schleichen (s. d.) angegebenen Wurzelerweiterung ie. *(s)leiĝ- ‘schleimig, gleiten, glätten’ der auch anlautendes s- aufweisenden Wurzel ie. *lei- ‘schleimig, durch Nässe glitschiger Boden, ausgleiten, worüber hinschleifen oder -streichen’ (s. ↗Leim, ↗Lehm), so daß eine Ausgangsbedeutung ‘geglättet, eben’ angesetzt werden kann. Seit dem 15. Jh. gerät schlecht ‘einfach’ in Gegensatz zu ‘kostbar, wertvoll, ausgezeichnet’ und entwickelt die Bedeutung ‘geringwertig, nicht gut’, während die alte Verwendungsweise auf ↗schlicht (s. d.) übergeht. Reste ursprünglicher Bedeutung haben sich erhalten in der Formel schlecht und recht ‘einfach und richtig’ und in den Komposita schlechthin Adv. ‘ganz und gar, überhaupt, durchaus’ (17. Jh.); schlechtweg Adv. ‘ohne weiteres, einfach’ (Ende 17. Jh.), mhd. slechtis weg (14. Jh.); schlechterdings Adv. ‘durchaus, ganz und gar, geradezu’ (Ende 17. Jh.), mit adverbialem -s nach dem älteren Genitiv Plur. schlechter Dinge (1. Hälfte 17. Jh.). Schlechtigkeit f. ‘Zustand des Schlechtseins, Bosheit’ (18. Jh.); vgl. spätmhd. slehtecheit ‘Glätte, Ebene, Geradheit, Aufrichtigkeit, Geringheit’.

Thesaurus

Synonymgruppe
schwach · ↗übel  ●  schlecht  Hauptform · ↗bescheiden  ugs., verhüllend · ↗beschissen  derb · ↗mau  ugs. · ↗mies  ugs. · nicht (so) rosig  ugs. · ↗prekär  geh.
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
kahmig · ↗schimmelig · schlecht (Speisen) · ↗sporig · verdorben · verschimmelt  ●  ↗gammelig  ugs. · ↗gammlig  ugs. · vergammelt  ugs.
Synonymgruppe
dürftig · ↗lausig · ↗nachteilig · ↗negativ · ↗schädlich · ↗ungut · ↗ungünstig · von Nachteil · ↗widrig  ●  schlecht (für)  Hauptform · zu wünschen übrig lassen  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
leidig · ↗lästig · ↗misslich · ↗missliebig · nicht erwünscht · nicht wünschen · nicht wünschenswert · schlecht · ↗schlimm · ↗schrecklich · störend · ↗unangenehm · ↗unbequem · ↗unerfreulich · ↗unerquicklich · ↗unerwünscht · ↗ungeliebt · ↗ungut · ↗unliebsam · ↗unschön · ↗unwillkommen · wenig beneidenswert · ↗widrig · ↗ärgerlich  ●  ↗blöd (ärgerlich)  ugs. · ↗böse (Überraschung, Erwachen ...)  ugs. · ↗dumm (ärgerlich)  ugs. · etwas Dummes  ugs. · ↗unkomfortabel  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
(von) schlechter Qualität · Billig... · ↗drittklassig · ↗dürftig · ↗geringwertig · halbwertig · ↗medioker · ↗minderwertig · ↗mäßig · schlecht · zweiten Ranges  ●  ↗billig (geringwertig)  Hauptform · ↗zweitklassig  verhüllend · (von) minderer Güte  geh. · Arme-Leute-...  ugs., fig. · ↗inferior  geh. · ↗inferior (Gut)  fachspr.
Assoziationen
Synonymgruppe
am Boden (Stimmung) · am Tiefpunkt · ganz unten · schlecht  ●  ↗im Keller  fig.
Synonymgruppe
eher nicht · ↗kaum · schlecht · ↗schwerlich · vermutlich kaum · vermutlich nicht · wahrscheinlich kaum · wahrscheinlich nicht · ↗wenig · wohl kaum · wohl nicht  ●  eher weniger  auch ironisch · nicht groß  ugs. · nicht großartig  ugs. · nicht so gut  ugs. · nicht so recht  ugs. · nicht so richtig  ugs. · nicht wirklich  ugs., ironisierend
Assoziationen
  • (daran ist) nicht zu denken · absolut nicht · alles andere als · ↗auf (gar) keinen Fall · auf keinem Wege · bei weitem nicht · durchaus nicht · egal, wie man es betrachtet, nicht · ganz und gar nicht · ganz und gar unmöglich · gar nicht · in keiner Beziehung · in keiner Weise · in keinerlei Hinsicht · in keinster Weise · jetzt nicht und überhaupt niemals · kein bisschen · ↗keinesfalls · ↗keineswegs · ↗mitnichten · nicht im Entferntesten · nicht im Geringsten · nicht im Mindesten · nicht um ein Haar · nicht und niemals · partout nicht · um kein Haar · ↗unter keinen Umständen · völlig ausgeschlossen · wie auch immer nicht · überhaupt nicht  ●  ↗nicht  Hauptform · hinten und vorne nicht  ugs. · i wo!  ugs., veraltend · mitnichten und mit Neffen  ugs., scherzhaft
Synonymgruppe
Billig... · ↗billig · ↗derb · ↗fadenscheinig · ↗flach · nicht (besonders) ambitioniert · ohne Ambition(en) · ohne Anspruch · ohne Niveau · ↗platt · ↗primitiv · schlecht · ↗seicht  ●  wenig ambitioniert  verhüllend · ↗anspruchslos  geh. · nicht besonders einfallsreich  ugs. · ↗niveaulos  geh., Hauptform · ↗unambitioniert  geh., verhüllend · wie in einem schlechten Film  ugs., variabel
Assoziationen
Synonymgruppe
bösartig · ↗böse · ↗böswillig · ↗gemein · schlecht · ↗übel  ●  ↗fies  rheinisch · ↗sauber  ironisch
Synonymgruppe
(es) ist nicht getan (mit) · (jemand) hätte mehr erwartet · hapern mit (es) · ↗mangelhaft · nicht den Erwartungen entsprechen · nicht genug · nicht in Ordnung · schlecht · ↗ungenügend · unter Soll · ↗unzulänglich · ↗unzureichend · ↗zu wenig · zu wünschen übrig lassen  ●  ↗(durchaus) ausbaufähig  ironisch, verhüllend · ↗(eine) Herausforderung  verhüllend, fig. · ↗(es gibt) Entwicklungsbedarf  ironisch, variabel · nicht ausreichend  Hauptform · ↗steigerungsfähig  ironisch · ↗insuffizient  fachspr.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem ist) schlecht · ↗(jemandem ist) speiübel · ↗(jemandem ist) übel  ●  ↗(jemandem ist) kodderig  ugs., norddeutsch · ↗(jemandem ist) kotzübel  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
schlecht  ●  ↗beschissen  ugs. · ↗scheiße  derb
Assoziationen
  • Mist...  ugs. · Scheiß...  derb, aggressiv · ↗bescheuert  ugs., aggressiv · ↗beschissen  ugs., aggressiv · ↗blöd  ugs., aggressiv · ↗mies  ugs. · ↗verdammt  ugs., aggressiv · verfickt  vulg., aggressiv · ↗verflucht  ugs., aggressiv
Synonymgruppe
dämmrig · ↗fahl (Licht) · schlecht (Licht) · ↗schummrig · ↗schwach (Licht) · ↗trüb (Licht)  ●  ↗lichtarm  fachspr.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem wird) kotzübel · (jemandem wird) schlecht · ↗(jemandem wird) speiübel · ↗(jemandem wird) übel · (sich gleich) übergeben müssen  ●  (gleich) kotzen müssen  derb · ↗(jemandem wird) flau  ugs. · (jemandem wird) kodd(e)rig  ugs., norddeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›schlecht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schlecht‹.

Verwendungsbeispiele für ›schlecht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch so schlecht können die Zeiten auch wieder nicht sein.
Die Zeit, 24.01.1997, Nr. 5
Doch ist das Netz so schlecht nun auch wieder nicht.
konkret, 1997
So schlecht der Wagen zwei Tage zuvor gelaufen war, so gut hielt er sich diesmal.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1936. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1936], S. 126
Nachher ging es dem Mann manchmal schlecht, manchmal sehr gut.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1934. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1934], S. 92
Ich hielt natürlich diese paradoxe Diagnose für einen schlechten Witz.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26465
Zitationshilfe
„schlecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schlecht>, abgerufen am 21.06.2021.

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