Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

schlucksen

Worttrennung schluck-sen
Wortbildung  mit ›schlucksen‹ als Erstglied: Schluckser
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich den Schluckauf haben

Verwendungsbeispiele für ›schlucksen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Du atmest den Staub nicht nur ein, du schluckst und frißt ihn. [Wallraff, Günter: Ganz unten, Berlin: Aufbau-Verl.1986 [1985], S. 90]
Und weil du immer schluckst, ist vielleicht auch deine Arbeit falsch. [Schwaiger, Brigitte: Wie kommt das Salz ins Meer?, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1982 [1977], S. 107]
Sie schlucksten fröhlich und sangen ebenso laut wie falsch ein schönes Lied mit vielen Strophen vom Wirtshaus an der Lahn. [Tucholsky, Kurt: Einigkeit! In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]]
Du schluckst Wasser und keuchst und planschst eine Weile so vor dich hin. [Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 36]
Und das Gift geht in den Boden, ins Grundwasser, und dann schluckst du ’s selber. [Die Zeit, 16.11.1984, Nr. 47]
Zitationshilfe
„schlucksen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schlucksen>.

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