schmachtend

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Worttrennungschmach-tend (computergeneriert)
Grundformschmachten
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

oft spöttisch voll Hingebung und schmerzlicher Sehnsucht; rührselig, sentimental

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arie Augenaufschlag Ballade Blick Dame Geige Gesang Jüngling Liebeslied Liebhaber Lied Melodie Pose Seele Stimme Ton singen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schmachtend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mal ganz kess, mal schmachtend, mal säuselnd, mal swingend - so leicht kann nur die leichte Muse sein.
Süddeutsche Zeitung, 14.10.1998
Ein junges Mädchen an unserm Tisch, nicht unschön aber sehr unecht, spielte die schmachtende Dame.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 174
Es soll, wie der Sänger erinnert, „ziemlich sentimental und schmachtend“ geklungen haben.
Die Zeit, 24.01.1994, Nr. 04
Sie stehen still und küssen sich, im schmachtenden Sternenlicht scheinbar in Eins verschmolzen.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 12
Ein bildschöner junger Mann mit schmachtenden Italieneraugen bat um die Ehre, neben mir Platz nehmen zu dürfen.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 1007
Zitationshilfe
„schmachtend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schmachtend>, abgerufen am 15.11.2019.

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