Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

schwäbeln

Grammatik Verb · schwäbelt, schwäbelte, hat geschwäbelt
Aussprache  [ˈʃvɛːbl̩n]
Worttrennung schwä-beln
Wortzerlegung Schwabe1 -el2
eWDG

Bedeutung

schwäbische Mundart sprechen, schwäbisch reden
Beispiel:
stark, leicht schwäbeln

Thesaurus

Synonymgruppe
Schwäbisch sprechen · schwäbeln

Verwendungsbeispiele für ›schwäbeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sächselnd und schwäbelnd, babbelnd und berlinernd, ist sie nie fern. [Die Zeit, 20.12.2012, Nr. 51]
Zwar reden sie genau so wenig wie die Hiesigen, aber sie schwätzen anders, sie schwäbeln. [Süddeutsche Zeitung, 26.07.2003]
Wie stark darf ein Protagonist schwäbeln, ohne dass für die Zuschauer untertitelt werden muss? [Die Zeit, 22.06.2013, Nr. 26]
Der Diplom‑Kaufmann, der nach 20 Jahren im Osten noch immer erkennbar schwäbelt, versucht sich im freien Reden. [Die Zeit, 25.01.2010, Nr. 04]
Genaugenommen kann er gar nicht anders als schwäbeln, der Metzgerssohn aus Biberach an der Riß, und aus den heimischen Gefilden stammen auch häufig seine Bilder. [Die Zeit, 19.04.1991, Nr. 17]
Zitationshilfe
„schwäbeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schw%C3%A4beln>.

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