Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

schwächeln

Aussprache 
Worttrennung schwä-cheln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich
a)
eine Leistungsschwäche zeigen, in der Leistung nachlassen
b)
im Leistungsniveau, in seinem Wert, in seiner Beständigkeit o. Ä. nachgeben

Thesaurus

Synonymgruppe
(die) Kraft verlieren · Ermüdungserscheinungen zeigen · erlahmen · lahmen · müde werden · nachlassen · schlechter werden · schwächer werden · sich verschlechtern  ●  schwächeln  ugs.
Unterbegriffe
  • (jemandes) Geisteskraft nimmt ab · (mental / geistig) abbauen · (sich) geistig zurückentwickeln · blöde werden · dumm werden · verblöden · verdummen  ●  (jemandes) Geisteskräfte erlahmen geh. · geistig verfallen geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›schwächeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schwächeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›schwächeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar schwächelt die Scheibe bei der Recherche, da muss man mit einigen Einschränkungen leben, und bietet auch keinerlei Extras. [C’t, 2000, Nr. 4]
Denn die Wirtschaft schwächelt, und die werbetreibende Industrie beginnt zu sparen. [Die Zeit, 08.09.2008, Nr. 36]
Die Institutionen schwächeln, da wird das individuelle Engagement immer wichtiger. [Die Zeit, 09.04.2008, Nr. 15]
Sie schwächeln, und das wird auch für Ude zum Problem. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.2002]
Die Reserven sind futsch, der Yen bleibt stark, mag die japanische Wirtschaft noch so schwächeln. [Süddeutsche Zeitung, 06.05.2000]
Zitationshilfe
„schwächeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schw%C3%A4cheln>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
schwäbisch
schwäbeln
schwurbeln
schwups
schwupps
schwächen
schwächlich
schwägerlich
schwängern
schwänzeln