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schwabbern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung schwab-bern
eWDG

Bedeutung

Synonym zu schwabbeln
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schwapp · schwipp1 · schwip(p)s · Schwapp · schwappen · schwappeln · schwabbeln · schwabb(e)lig · schwappern · schwabbern · schweppern
schwapp Interjektion lautnachahmend für ein kurzes, klatschendes Geräusch, besonders für plötzliches Überlaufen von Flüssigkeiten, seit dem 16. Jh. bezeugt, aber wohl älter. Ablautend schwipp1, verstärkt schwip(p)s Vielfach auch schwab(b), schwaps sowie mit Sekundärablaut in der Folge schwipp-schwapp (-schwupp). Substantiviert Schwapp m. ‘Klatsch, Schlag, Wasserguß, Menge überlaufender Flüssigkeit’ (17. Jh.). schwappen Vb. ‘platschend, klatschend an- oder aufschlagen, überfließen’ von Flüssigkeiten, auch ‘schwanken, schlottern’ von unfesten, schwammigen, weichen Massen (16. Jh.). Dazu die (wenig früher bezeugte) Weiterbildung schwappeln Vb. ‘plätschernd an oder über den Rand schlagen’, (von weichen Massen) ‘wackeln, zittern, sich hin und her bewegen’ (Ende 15. Jh.); daneben aus dem Nd. stammendes gleichbed. schwabbeln Vb. auch ‘viel und schnell daherreden’, im 17. Jh. in die Literatursprache aufgenommen. schwabb(e)lig Adj. ‘sich wackelnd bewegend, weich und dick’ (19. Jh.), früher bezeugt schwappelicht (17. Jh.). Iterativ schwappern, schwabbern, md. schweppern Vb. ‘überschwanken, Flüssigkeiten über den Rand gießen, überlaufen lassen, verschütten’ (18. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›schwabbern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Hallen stand das Wasser einen dreiviertel Meter hoch; auf dem Hof schwabberten fast 300 neue Transporter auf den Wellen. [Die Zeit, 09.03.1962, Nr. 10]
Zitationshilfe
„schwabbern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schwabbern>.

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