Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

schwarzfahren

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung schwarz-fah-ren
Wortzerlegung schwarz fahren
Wortbildung  mit ›schwarzfahren‹ als Erstglied: Schwarzfahrer  ·  mit ›schwarzfahren‹ als Grundform: Schwarzfahrt
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen, ohne einen Fahrtausweis zu kaufen
2.
ohne Fahrerlaubnis oder ohne Erlaubnis des Inhabers ein Fahrzeug fahren

Verwendungsbeispiele für ›schwarzfahren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Obwohl sein Tag »versaut« ist, möchte er dennoch nicht schwarzfahren, denn er ist umweltbewußt und fährt Zug aus Überzeugung. [Süddeutsche Zeitung, 15.01.1997]
Ich überlege kurz, ob ich fortan nicht lieber schwarzfahren sollte. [Die Zeit, 13.01.2005, Nr. 03]
Wer in den Münchner Bussen und Bahnen schwarzfährt, hat gute Chancen, unentdeckt zu bleiben. [Süddeutsche Zeitung, 08.07.1996]
Ihn erwartet eine dreimonatige Gefängnisstrafe, weil er zum wiederholten Male schwarzgefahren ist. [Die Zeit, 16.03.2009, Nr. 11]
Wenn er noch ein einziges Mal schwarzfährt, dann muss er ins Gefängnis. [Die Welt, 11.05.2002]
Zitationshilfe
„schwarzfahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schwarzfahren>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
schwarzes Konto
schwarzes Gold
schwarzes Geschäft
schwarzes Geld
schwarzes Brett
schwarzgallig
schwarzgefleckt
schwarzgehen
schwarzgekleidet
schwarzgelb