schwatzhaft

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungschwatz-haft (computergeneriert)
Wortzerlegungschwatzen-haft
Wortbildung mit ›schwatzhaft‹ als Erstglied: ↗Schwatzhaftigkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend dazu neigend, viel, oberflächlich und töricht zu reden
Beispiele:
schwatzhaft wie ein altes Weib
er war von schwatzhafter Natur
Aufgeblasen ist er, laut und schwatzhaft [UhseSöhne198]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schwatzen · Geschwätz · Schwatz · Schwätzer · schwatzhaft
schwatzen Vb. ‘wortreich und belanglos reden’, frühnhd. swetzen, schwätzen, schwetzen, schwatzen (15. Jh.), in der Literatursprache (seit 18. Jh.) vorwiegend schwatzen, während umgelautetes schwätzen im Südd. vorherrscht; wohl Intensivbildung (vielleicht unter Einfluß von frühnhd. smetzen ‘schwatzen, verleumden’) zu lautmalendem mhd. swateren ‘rauschen, klappern’, nhd. (landschaftlich) schwadern ‘plätschern’, auch ‘schnattern, schwatzen, schlemmen, prassen’. Geschwätz n. ‘dummes, belangloses Gerede’, mhd. geswetze, Kollektivbildung zu mhd. swaz, nhd. Schwatz m. ‘Plauderei’. Schwätzer m. (15. Jh.). schwatzhaft Adj. ‘redselig’ (18. Jh.), frühnhd. schwetzhafftig (15. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
geschwätzig · ↗gesprächig · ↗klatschhaft · ↗klatschsüchtig · kommunikationsfreudig · ↗mitteilsam · ↗redselig · schwatzhaft  ●  affabel  geh., veraltet · in Plauderstimmung  ugs.
Assoziationen
Antonyme
Zitationshilfe
„schwatzhaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/schwatzhaft>, abgerufen am 26.05.2019.

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