sensomotorisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungsen-so-mo-to-risch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Psychologie die Sensomotorik betreffend, auf ihr beruhend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Koordination Koordinationsleistung Störung Training Übung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›sensomotorisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darauf wird im Rahmen der Analyse sensomotorischer Lernvorgänge zusammenhängend eingegangen.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 132
Im Bereich der so genannten sensomotorischen Spiele gibt es in unserer Gesellschaft ein Defizit.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2003
Die Überweisung der Hilfesuchenden in eine Praxis für sensomotorische Übungen wäre also der Entspannung dienlicher als der Tipp, im nächsten Brachland toben zu gehen.
Die Zeit, 06.03.2000, Nr. 10
Diese Flugstrategie ist ein Beispiel für eine sehr schnelle sensomotorische Steuerung.
Hoffmann, K.-P. u. Wehrhahn, Christian: Zentrale Sehsysteme. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 406
Wir sind noch nicht bei der eigentlich bedeutungsvollen Sprache, sondern erst bei "sensomotorischen" Vollzügen, bei bloßen Bewegungsleistungen.
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 139
Zitationshilfe
„sensomotorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/sensomotorisch>, abgerufen am 15.11.2019.

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