sittig

Aussprache 
Worttrennung sit-tig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

veraltet sittsam, tugendhaft; keusch

Verwendungsbeispiele für ›sittig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während manche seine Heftigkeit tadelten, hatte der »gute, treue, sittige, fromme Mann« noch nach Jahren Anhänger in der Stadt.
Dollinger, R.: Heßhus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10351
Marktwandelnde sittige Jungfrauen wendeten sich errötend und entrüstet ab - ein Student im Hemde auf dem Markte, das war denn doch zu viel!
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4820
Hieran aber fehlte es Sittig.
Die Zeit, 16.06.1955, Nr. 24
Zitationshilfe
„sittig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/sittig>, abgerufen am 10.07.2020.

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