soziologisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung so-zio-lo-gisch
Grundform Soziologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Soziologie · Soziologe · soziologisch
Soziologie f. ‘Wissenschaft zur Erforschung des Zusammenlebens in der Gesellschaft oder Gemeinschaft’, Übernahme (2. Hälfte 19. Jh.) von gleichbed. frz. sociologie, einer 1830 von A. Comte geprägten Zusammensetzung (s. ↗-logie) mit dem in lat. socius, sociālis (s. ↗sozial) enthaltenen Wortstamm. Soziologe m. soziologisch Adj. (beide 2. Hälfte 19. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›soziologisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›soziologisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›soziologisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber diese Art der Analyse darf man nicht mit einer soziologischen Untersuchung verwechseln.
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2004
Das liest sich wie ein soziologischer Text aus unseren Tagen.
Die Zeit, 03.05.1968, Nr. 18
Zugleich sind sie indes in keinem soziologisch tragbaren Sinne eine Gruppe.
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 163
Sie denkt nun notwendig auch psychologisch, auch historisch, auch soziologisch.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 28
Die einzelne historische Gestaltung müssen wir stets scharf von dem allgemeinen soziologischen Typ unterscheiden.
Forschungen und Fortschritte. Nachrichtenblatt der deutschen Wissenschaft und Technik, 1929, Nr. 32, Bd. 5
Zitationshilfe
„soziologisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/soziologisch>, abgerufen am 19.04.2021.

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