speicheln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungspei-cheln (computergeneriert)
Wortbildung mit ›speicheln‹ als Letztglied: ↗durchspeicheln · ↗einspeicheln
eWDG, 1976

Bedeutung

Speichel absondern
Beispiel:
beim hastigen Sprechen speichelt er (= fließt Speichel aus seinem Mund)

Typische Verbindungen
computergeneriert

einspeicheln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›speicheln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einige Tiere waren merkwürdig still, fraßen und tranken nichts und begannen zu speicheln.
Die Zeit, 10.12.1982, Nr. 50
Bisher lief das nach dem Pawlowschen Muster: wenn die Klingel losgeht, beginnen wir zu speicheln.
Die Welt, 04.10.2004
Die Hunde hatten Schmerzen beim Trinken und Fressen und speichelten stark.
Süddeutsche Zeitung, 12.11.1997
Schimpfe speichelte wie grüne Galle in seinem Mund und filzte die Zähne stumpf.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 406
An den Rändern zischten die Spritzer in der Rotationsrichtung, der Himmelskörper speichelte sich durch den Raum.
Tucholsky, Kurt: Nachher. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 2820
Zitationshilfe
„speicheln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/speicheln>, abgerufen am 16.10.2019.

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