staatsfeindlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung staats-feind-lich
Wortzerlegung Staat1-feindlich
eWDG, 1976

Bedeutung

staatsgefährdend
entsprechend der Bedeutung von Staatsfeind
Beispiele:
eine staatsfeindliche Gesinnung, Äußerung, Lehre, Hetze
staatsfeindliche Elemente, Organisationen
er wurde unter dem Verdacht der staatsfeindlichen Tätigkeit, wegen staatsfeindlicher Umtriebe verhaftet

Thesaurus

Synonymgruppe
staatsfeindlich · ↗subversiv · ↗umstürzlerisch

Typische Verbindungen zu ›staatsfeindlich‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›staatsfeindlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›staatsfeindlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die beiden Mädchen durften nach Hause, ihnen wurden geglaubt, keine staatsfeindlichen Absichten zu haben.
Süddeutsche Zeitung, 18.09.1999
Es wurde eine Bestimmung gestrichen, in der alle kommunistischen Länder und Organisationen als "staatsfeindliche Institutionen" definiert waren.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1988]
Neben den beiden größeren konfessionellen Gruppen legen einzelne kleinere Sekten staatsfeindliches Verhalten an den Tag.
Schädlich, Hans Joachim: Tallhover, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 190
Staatsfeindliche Elemente, in der Hauptsache Kommunisten, sollten in diesen Lagern zusammengefaßt werden.
o. A.: Neunundsiebzigster Tag. Dienstag, 12. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 1455
Sie hat nicht nur keinen Grund, staatsfeindlich zu sein, sondern ist dezidiert apolitisch.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 152
Zitationshilfe
„staatsfeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/staatsfeindlich>, abgerufen am 26.10.2020.

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