starkknochig
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungstark-kno-chig (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

von starkem Knochenbau
Beispiele:
eine starkknochige Gestalt
ein starkknochiger Mann, ein starkknochiges Mädchen, Gesicht
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ausgang des Saals trat mir eine starkknochige ältere Frau entgegen.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1333
Beide waren von schmächtiger Gestalt, aber starkknochig, mit verhältnismäßig langen Köpfen und ovalen, fast vogelartigen Gesichtern.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 741
Starkknochig, leibesvoll und hoch gewachsen, stand sie noch in den Jahren, die den Mann suchen, allein sie war längst Witwe geworden und hatte keine Kinder.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 701
Schließlich wagte es, auf einen zornigen Zuruf des Herrn, der starkknochige, blaurasierte Kammerdiener, die Hand nach ihm hinzuwerfen.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8358
Sie ist starkknochig und stolz und Männer aus drei Generationen geben ihr nach Mitternacht Frappés aus.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2001
Zitationshilfe
„starkknochig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/starkknochig>, abgerufen am 23.01.2018.

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