steingeworden

Alternative SchreibungStein geworden
GrammatikAdjektiv
Worttrennungstein-ge-wor-den · Stein ge-wor-den
Rechtschreibregeln§ 36 (2.1)
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben zu Stein geworden
Beispiele:
diese Burg ist steingewordene Vergangenheit
so daß man [beim Blick auf die Sandsteinfiguren des Mailänder Doms] das zauberhafte Bild einer steingewordenen Märchenwelt erblickte [BrugschArzt305]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausdruck Erinnerung Ideologie Monument Symbol Traum Zeugnis

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›steingeworden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber es ist nicht genug und hilft allein nicht weiter, wenn wir das steingewordene Unrecht anprangern und die Opfer beklagen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1966]
Die alte Idee der fürstlichen Ahnengalerie wandelt sich in steingewordenen Geschichtsunterricht.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 599
Der Dom, dessen Hochaltar das vollzogene Wunder umschließt, ist ihr steingewordener Ausdruck.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 232
Schaudernd starrte ich auf die steingewordene Stirn, auf die starre Locke, auf den bleichkühlen Schimmer der Ohrmuschel.
Hesse, Hermann: Der Steppenwolf, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1955 [1927], S. 207
Und die Moscheen mit ihren wuchernden Arabesken auf Mosaiken und Kacheln sind nichts anderes als steingewordene Gärten.
Die Zeit, 27.05.1999, Nr. 22
Zitationshilfe
„steingeworden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/steingeworden>, abgerufen am 23.09.2019.

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