stellen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungstel-len (computergeneriert)
Wortbildung mit ›stellen‹ als Erstglied: ↗Stellfläche · ↗Stellplatz · ↗Stellprobe · ↗Stellrad · ↗Stellschraube · ↗Stellwand · ↗Stellwerk · ↗Stellzeit · ↗stellig
 ·  mit ›stellen‹ als Letztglied: ↗Zur-Schau-Stellen · ↗Zurschaustellen · ↗abstellen · ↗aneinanderstellen · ↗anheimstellen · ↗anstellen · ↗aufeinanderstellen · ↗aufstellen · ↗auseinanderstellen · ↗ausstellen · ↗auswärtsstellen · ↗beiseitestellen · ↗beistellen · ↗bereitstellen · ↗besserstellen · ↗bloßstellen · ↗dagegenstellen · ↗dahinstellen · ↗darstellen · ↗davorstellen · ↗dazustellen · ↗dazwischenstellen · ↗durchstellen · ↗einstellen · ↗einwärtsstellen · ↗entgegenstellen · ↗erstellen · ↗fertigstellen · ↗feststellen · ↗fortstellen · ↗freistellen · ↗gegeneinanderstellen · ↗gegenüberstellen · ↗geradestellen · ↗glattstellen · ↗gleichstellen · ↗gradestellen · ↗herausstellen · ↗hereinstellen · ↗herstellen1 · ↗herüberstellen · ↗hineinstellen · ↗hinstellen · ↗hintanstellen · ↗hinüberstellen · ↗hochstellen · ↗kaltstellen · ↗klarstellen · ↗nachstellen · ↗nebeneinanderstellen · ↗niederstellen · ↗richtigstellen · ↗ruhigstellen · ↗sicherstellen · ↗umstellen · ↗unterstellen · ↗vollstellen · ↗voranstellen · ↗vorstellen · ↗wegstellen · ↗zufriedenstellen · ↗zurechtstellen · ↗zurückstellen · ↗zusammenstellen · ↗zustellen · ↗übereinanderstellen · ↗überstellen
 ·  mit ›stellen‹ als Grundform: ↗bestellen · ↗entstellen · ↗gestellen · ↗verstellen
 ·  formal verwandt mit: ↗schlechtergestellt
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
sich irgendwohin stellensich an einen bestimmten Ort begeben und dort eine stehende Haltung einnehmen
Beispiele:
ich stelle mich ans Fenster, vor die Tür, in die Ecke, auf den Stuhl
stelle dich nicht mitten auf die Straße!
er stellte sich mir in den Weg
sich schützend vor jmdn. stellen
stell dich dorthin, hinter mich!
ich möchte mich nicht setzen, ich stelle mich lieber
sich auf die Zehenspitzen stellen (= erheben)
jmdn. irgendwohin stellenjmdn. an einem bestimmten Ort in stehende Haltung bringen
Beispiele:
sie stellte den Kleinen auf einen Stuhl
das gestürzte Kind wurde wieder auf seine Füße gestellt
übertragen
Beispiele:
jmdn. auf eigene Füße stellen (= finanziell unabhängig machen)
jmdn. vor vollendete Tatsachen stellen (= jmdn. erst nachträglich, wenn nichts mehr zu ändern ist, von einem eigenmächtig geschaffenen Sachverhalt unterrichten)
jmdn. vor die Wahl stellen (= jmdn. wählen lassen)
jmdn. in den Schatten stellen (= überbieten, -treffen)
jmdm. einen Berater an die, zur Seite stellen (= jmdm. einen Berater geben)
sich hinter jmdn. stellen (= für jmdn. Partei ergreifen)
sich vor jmdn. stellen (= jmdn. beschützen)
salopp ich tue es nicht, und wenn er sich auf den Kopf stellt (= wenn er sich noch so sehr bemüht)
umgangssprachlich sich auf die Hinterbeine stellen (= sich sträuben, Widerstand leisten)
umgangssprachlich sich in Positur stellen (= eine bestimmte Körperhaltung einnehmen)
abwertend sich zur Schau stellen (= sich der Betrachtung, Beachtung durch andere aussetzen)
2.
etw. stellen
a)
etw. irgendwohin stellenetw. an einem bestimmten Platz so unterbringen, dass es aufrecht steht
Beispiele:
er stellte die Bücher in das Regal, die Vase in den Schrank, den Topf auf den Herd, das Fahrrad in den Keller, die Blumen ins Wasser, auf den Tisch
du musst die Flasche stellen, nicht legen!
b)
etw. an einem bestimmten Platz unterbringen
Beispiele:
etw. beiseite stellen
er stellte die Teller zur Seite
in dem kleinen Zimmer kann ich den Schrank nicht stellen
hier lässt sich, kann ich nicht viel stellen
wie sollen wir die Möbel stellen? (= anordnen?)
Fallen, Schlingen stellen (= aufstellen)
den Wein kalt, die Speisen warm stellen
übertragen
Beispiele:
die Dinge, alle Tatsachen auf den Kopf stellen (= verdrehen, umkehren)
umgangssprachlich die ganze Wohnung auf den Kopf stellen (= durcheinanderbringen, in Unordnung bringen)
umgangssprachlich etw. auf die Beine stellen (= organisieren, ins Leben rufen)
eine Sache über eine andere stelleneine Sache mehr als eine andere schätzen, sie bevorzugen
Beispiele:
er stellt die Sache über die Person (= urteilt sachlich)
[er] versichert mir, daß er zwar die Klassik nach wie vor über alles stelle ... [FrischStiller439]
c)
Beispiele:
das Tier stellt die Ohren (= das Tier richtet die Ohren auf)
das Tier stellt den Schwanz (= das Tier hebt den Schwanz in die Höhe)
jmdm. ein Bein stellen (= ein Bein so halten, dass jmd. darüber stolpern soll)
d)
etw., besonders eine Aufnahme oder Szene, ist gestelltetw. ist sorgfältig so arrangiert, dass es eine bestimmte Wirkung ausüben soll
Beispiele:
etw. wirkt, ist (nur) gestellt
Alles nur gestellte Photographien [RinserMitte141]
in der gestellten Szene eines Kostümfestes [GrassBlechtrommel41]
3.
sich jmdm. stellen
a)
bereit sein, einen (sportlichen) Wettkampf mit jmdm. auszufechten
Beispiel:
der Weltmeister wird sich ihm erneut im nächsten Frühjahr zum Kampf stellen
b)
bereit sein, ein Interview zu geben, sich für die Presse fotografieren zu lassen
Beispiel:
der berühmte Mann stellte sich der Presse, Kamera, den Fotografen
c)
freiwillig zu einer Behörde, besonders der Polizei, gehen, um sich dort zu verantworten
Beispiele:
der Täter hat sich (selbst) den Sicherheitsorganen gestellt
er stellte sich freiwillig
4.
jmdn. zum Stehenbleiben zwingen
Beispiele:
er war von der Polizei bei einem Einbruch gestellt worden
Jägersprache der Hund stellte das Wild (= hinderte es an der Flucht)
ein Brachfeld ... auf dem er durch eine von allen Seiten strömende Menschenmenge gestellt wurde [G. Hauptm.Quint1,296]
jmdn. zur Rechenschaft ziehen, von jmdm. eine Aufklärung, Antwort fordern
Beispiele:
ich werde ihn stellen, sobald ich ihn treffe
bei dem Betrugsversuch wurde er gestellt
5.
jmdn. vor Gericht stellenveranlassen, dass jmd. vor Gericht erscheint
Beispiele:
deswegen war er vor Gericht gestellt worden
ich werde ihn vor Gericht stellen
6.
jmdn., etw. für, zu etw. stellendafür sorgen, dass jmd., etw. eine bestimmte Arbeit, Funktion übernimmt
Beispiele:
der Betrieb hat für den Arbeitseinsatz 10 Mann gestellt
das Dorf stellte 20 Mann zur Bekämpfung des Waldbrandes
einen Vertreter, Verteidiger, Bürgen, Zeugen, Redner stellen
Pferde, Wagen stellen
die Kostüme sind vom Theater gestellt worden
eine Kaution stellen (= hinterlegen)
Der Bühnenkünstler mußte damals seine Garderobe selbst stellen [WildenhainSchauspieler16]
7.
etw. in eine bestimmte Richtung bringen, dass es ordnungsgemäß, wunschgemäß arbeitet, funktioniert
Beispiele:
die Weichen, ein Signal stellen
er stellte die Uhr
ich stelle den Wecker auf 6 Uhr früh
den Zeiger stellen
ein elektrisches Gerät auf Null stellen
8.
sich taub stellenTaubheit vortäuschen
Beispiele:
du stellst dich wohl taub?
sich krank, schlafend, überrascht, ahnungslos, naiv, dumm, unwissend stellen
das Tier stellte sich tot
er stellt sich nur so
Dabei stellte sie sich ganz mit ihrer Häkelei beschäftigt [H. Mann2,52]
9.
sich mit jmdm. (gut) stellenzu jmdm. ein gutes Verhältnis schaffen
Beispiele:
du musst dich mit ihr zu stellen versuchen
er hat sich mit ihm gestellt
10.
sich positiv zu einer Frage stellensich positiv zu einer Frage verhalten, eine positive Beziehung, Einstellung zu einer Frage haben
Beispiele:
wie stellen sich deine Eltern zu der Frage, dem Problem, Fall, dazu?
sie stellen sich positiv dazu
wie soll man sich dazu stellen?
sich feindselig, ablehnend gegen etw., jmdn. stellen
11.
jmdn. (finanziell) gut stellenjmdm. ein gutes Auskommen verschaffen
Beispiele:
er ist jetzt noch besser, ist noch schlechter gestellt
wenn die Leute so gestellt sind (= ein solches Einkommen haben), daß sie um dreier Salzfische wegen ihr Leben einsetzen müssen [BrechtCaesar122]
12.
jmd. ist auf sich (selbst) gestelltjmd. ist ohne Hilfe von außen
Beispiel:
der Junge war ganz auf sich (allein) gestellt
13.
papierdeutsch eine Ware stellt sich auf ...eine Ware kostet …
Beispiele:
dieses Kleid stellt sich auf 80 Euro
das neue Verfahren stellt sich etwas billiger als das alte, wird sich vermutlich teurer stellen
14.
in abgeblasster Bedeutung; dient zur Umschreibung eines Verbalbegriffes
Beispiele:
einen Anspruch stellen (= etw. beanspruchen)
einen Antrag stellen (= etw. beantragen)
eine Bitte stellen (= um etw. bitten)
eine Bedingung stellen (= sich etw. ausbedingen)
eine Diagnose stellen (= eine Krankheit erkennen und benennen)
einen Ersatz stellen (= etw., jmdn. ersetzen)
eine Forderung, Anforderung stellen (= etw. fordern)
eine Frage stellen (= etw. fragen)
seinen Mann stellen (= sich bewähren, behaupten)
jmdm. eine Aufgabe, ein Thema stellen (= geben)
jmdm. eine Frist, ein Ultimatum stellen (= jmdm. etw. befristen)
mit Präposition
in Verbindung mit »an«
Beispiel:
jmdm., an jmdn. ein Ansinnen stellen (= jmdm. etw. zumuten)
in Verbindung mit »auf«
Beispiel:
jmdn. auf die Probe stellen (= jmdn. unbemerkt prüfen)
in Verbindung mit »außer«
Beispiel:
etw. außer Zweifel stellen (= etw. nicht anzweifeln)
in Verbindung mit »in«
Beispiele:
etw. in Abrede stellen (= etw. verneinen, leugnen)
etw. in Aussicht stellen (= etw. versprechen, zusichern)
etw. in jmds. Ermessen, Belieben stellen (= jmdn. etw. entscheiden lassen)
gehoben etw. zur Erwägung stellen (= etw. erwägen)
etw. stellt etw. in Frage (= etw. macht den Ausgang von etw. unsicher, zweifelhaft)
eine technische Anlage in Dienst stellen (= in Betrieb nehmen)
sich in den Dienst einer Sache stellen (= ihr dienen)
etw. in Rechnung stellen (= etw. anrechnen)
in Verbindung mit »unter«
Beispiele:
jmdn., etw. unter Aufsicht stellen (= jmdn., etw. beaufsichtigen lassen)
papierdeutsch etw. unter Beweis stellen (= etw. beweisen)
ein Gebäude unter Denkmalschutz, ein Tier, einen alten Baum, ein Gebiet, eine Landschaft unter Naturschutz stellen (= für seine Erhaltung sorgen)
umgangssprachlich sein Licht unter den Scheffel stellen (= seine Kenntnisse, Verdienste verbergen)
veraltend jmdn. unter Kuratel stellen (= jmdn. entmündigen)
etw. unter Strafe stellen (= für etw. eine Strafe androhen)
in Verbindung mit »zur«
Beispiele:
etw. zur Bedingung stellen (= etw. als Voraussetzung fordern)
etw. zur Debatte, Diskussion stellen (= über etw. debattieren, diskutieren lassen)
jmdn. zur Rede stellen (= von jmdm. Rechenschaft fordern)
etw. zur Verfügung stellen (= über etw. verfügen lassen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stellen · Stelle · Stellmacher · Stellvertreter · Stellung · Stellage · abstellen · anstellen · Angestellter · Anstellung · ausstellen · Ausstellung · bestellen · entstellen · herstellen · wiederherstellen · Hersteller · Herstellung · nachstellen · verstellen · Verstellung · vorstellen · Vorstellung
stellen Vb. ‘an einem Ort zum Stehen bringen, aufstellen’, ahd. stellen (8. Jh.), mhd. stellen, stallen (Prät. mit Rückumlaut ahd. stalta, mhd. stalte, s. auch ↗Anstalt, ↗Gestalt), asächs. stellian ‘hinstellen’, mnd. mnl. nl. stellen, aengl. stellan sind im Sinne von ‘an einem Standort aufstellen’ gebildet zu germ. *stalla- ‘Standort, Platz’ (s. ↗Stall). Stelle f. ‘Ort, Platz, Amt, Behörde’, Rückbildung des 16. Jhs. aus dem Verb, eigentlich ‘Platz, Ort, wo etw. steht’; vgl. mhd. himelstelle ‘Stelle, Sitz im Himmel, Himmelsthron’. Stellmacher m. ‘wer Gestelle für Wagen herstellt’, spätmhd. (omd.) stellemacher, im Nordd. und Omd. verbreitet, zum ja-Stamm Stell n. ‘Gestell’ (frühnhd. bis ins 17. Jh., noch mundartlich im Nordd.), vgl. ahd. -stelli in forastelli ‘Stuhlverstopfung’ (um 1100); s. auch ↗Bettgestell. Stellvertreter m. ‘wer im Auftrag und Namen eines anderen handelt’ (17. Jh.). Stellung f. ‘das Stellen, Körperhaltung, Stand, Anordnung, Lage, Amt, Posten, militärisch befestigter Punkt bzw. Abschnitt’, mhd. stallunge, stellung; vgl. stellungslos (Ende 19. Jh.). Stellage f. ‘Gerüst, Gestell’, Übernahme (16. Jh.) von nl. stellage ‘Bau- oder Schaugerüst’, einer Bildung mit frz. Endung zu mnl. stellen (s. oben). abstellen Vb. ‘etw. abschaffen, beseitigen’ (15. Jh.), ‘niedersetzen’ (16. Jh.), ‘außer Betrieb setzen, abschalten, auf etw. abzielen’ (18. Jh.). anstellen Vb. ‘nahe woran stellen, lehnen, in eine Stelle, ein Amt einsetzen, bewerkstelligen, unternehmen, anstiften, zum Fließen, Strömen bringen’, reflexiv ‘sich anreihen’, mhd. anestellen ‘einstellen, aufschieben’; Angestellter m. ‘in einem abhängigen Arbeitsverhältnis Stehender’ (Anfang 19. Jh.); Anstellung f. ‘Arbeitsverhältnis, Arbeitsplatz’ (19. Jh.), ‘Einrichtung, Anordnung, Bewirkung’, auch ‘Aufschub’ (15. Jh.), Anstellung machen (17. Jh.) für älteres Anstalt(en) machen (s. ↗Anstalt). ausstellen Vb. ‘anfertigen, öffentlich zur Schau stellen, bemängeln, kritisieren’, auch ‘hinausstellen’ (15. Jh.); Ausstellung f. ‘öffentliches Zurschaustellen einer Sammlung o. ä., Ausfertigung, Bemängelung’ (17. Jh.). bestellen Vb. ‘in Auftrag geben, anfordern, bearbeiten, (eine Botschaft) ausrichten’, ahd. bistellen ‘besetzen, bekränzen’ (9. Jh.), mhd. bestellen ‘von allen Seiten umstellen, besetzen, einsäumen, einstellen, anordnen, besorgen, instand setzen’. entstellen Vb. ‘verunstalten’, mhd. entstellen, auch reflexiv ‘sich verstellen’, eigentlich ‘aus der rechten Stellung oder Form bringen’. herstellen Vb. ‘an einen bestimmten Platz stellen, restaurieren, anfertigen, produzieren’ (16. Jh.); wiederherstellen Vb. ‘in den alten Zustand versetzen, ausbessern, reparieren’ (18. Jh.); Hersteller m. ‘Produzent’ (19. Jh.), anfangs auch ‘Restaurator’; Herstellung f. ‘das Anfertigen, Produktion, Verlagsabteilung für typographische Gestaltung und Kalkulation der Bücher’ (19. Jh.). nachstellen Vb. ‘auflauern, verfolgen’ (16. Jh.; eigentlich Schlingen, Fallen stellen). verstellen Vb. ‘verbarrikadieren, an einen anderen Platz stellen, falsch stellen’, übertragen (reflexiv) ‘sich anders geben, als man ist, etw. vortäuschen’, mhd. verstellen ‘zum Stehen bringen, im Fließen aufhalten, (sich) verwandeln, verunstalten, unkenntlich machen’; Verstellung f. ‘Umstellung, Verunstaltung, (Vor)täuschung’ (15. Jh.). vorstellen Vb. ‘nach vorn stellen, bekannt machen’, reflexiv ‘sich ein geistiges Bild machen’ (16. Jh.); Vorstellung f. ‘das Bekanntmachen, geistiges Bild, Idee, Aufführung, Einwand, Vorhaltung’ (um 1600).

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) (freiwillig) in die Hände begeben (von) · ↗(sich) ausliefern · ↗(sich) ergeben · (sich) stellen
Synonymgruppe
einstellen · ↗legen · ↗setzen · stellen  ●  ↗tun  ugs.
Synonymgruppe
anbringen · ↗platzieren · stellen
Synonymgruppe
(jemanden) stellen · ↗auffangen · ↗erwischen · ↗fangen · ↗schnappen · zu fassen bekommen  ●  ↗haschen  ugs.
Synonymgruppe
(den) Fehdehandschuh aufnehmen · (den) Kampf aufnehmen · (eine) Herausforderung annehmen · (sich einer) Herausforderung stellen · (sich) stellen · ↗antreten · in den Ring steigen
Assoziationen
  • an den Start gehen (Rennen) · ins Rennen gehen
  • (etwas) mit Anstand hinter sich bringen  ●  nicht kneifen  ugs., fig.
Synonymgruppe
(jemandes) habhaft werden · auffliegen lassen · ↗aufgreifen · ↗ausheben · ↗ergreifen · ↗ertappen · ↗erwischen · ↗fangen · ↗fassen · ↗festnehmen · ↗greifen · hochgehen lassen · stellen · ↗verhaften · zu fassen kriegen  ●  (jemandem) das Handwerk legen  fig. · ↗(wieder) einkassieren  ugs., salopp, fig. · am Schlafittchen packen  ugs. · arripieren  geh., veraltet · ↗aufbringen (Schiff)  fachspr., Jargon · ↗hochnehmen  ugs. · ↗hoppnehmen  ugs. · ↗hopsnehmen  ugs. · ↗kaschen  ugs. · ↗kassieren  ugs. · ↗kriegen  ugs. · ↗packen  ugs. · ↗schnappen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich auf jemandes) Seite stellen · (sich) einsetzen (für) · (sich) ins Zeug legen (für) · (sich) stellen (hinter) · (sich) verwenden (für) · Fürsprache halten (für) · ↗eintreten (für)  ●  (eine) Lanze brechen (für)  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemanden irgendwohin) platzieren · (jemanden irgendwohin) stellen · ↗(jemanden) hinstellen · Aufstellung nehmen lassen · Wache beziehen lassen · ↗aufstellen · ↗postieren
Synonymgruppe
(seinen) Posten beziehen · (sich) (irgendwohin) stellen · ↗(sich) aufbauen · (sich) aufpflanzen (vor) · ↗(sich) aufstellen · ↗(sich) hinstellen · ↗(sich) platzieren · ↗(sich) postieren · Wache beziehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antrag Aussicht Bein Beweis Dienst Frage Kopf Rechnung Seite Verfügung Weiche abstellen auch aufstellen ausstellen bereitstellen darstellen einstellen er fest feststellen herausstellen herstellen klar klarstellen sicher sie vorstellen wir zusammenstellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›stellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie will ihn zur Rede stellen, doch da ist er bereits verschwunden.
Fath, Rolf: Werke - T. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 25802
Wir weichen der Verantwortung nicht aus, wir stellen uns ihr.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1998]
Niemand würde die Frage stellen, wozu Leben eigentlich notwendig ist.
Die Zeit, 02.07.1998, Nr. 28
Sogar die amerikanischen Kirchen stellten zahlenmäßig erst ein relativ schwaches Kontingent.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 1841
Der Preis ist so gestellt, daß ihn jeder kaufen kann.
Völkischer Beobachter (Reichsausgabe), 01.03.1931
Zitationshilfe
„stellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/stellen>, abgerufen am 19.01.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Stelleinrichtung
Stelle
Stelldichein
Stellardynamik
Stellarator
Stellenabbau
Stellenangabe
Stellenangebot
Stellenanzeige
Stellenausschreibung