sterben

GrammatikVerb · stirbt, starb, ist gestorben
Aussprache
Worttrennungster-ben (computergeneriert)
Wortbildung mit ›sterben‹ als Erstglied: ↗Sterbeamt · ↗Sterbebegleiter · ↗Sterbebegleitung · ↗Sterbebett · ↗Sterbebuch · ↗Sterbebüchlein · ↗Sterbedatum · ↗Sterbefall · ↗Sterbegebet · ↗Sterbegeld · ↗Sterbegeläut · ↗Sterbegeläute · ↗Sterbegemach · ↗Sterbegewand · ↗Sterbeglocke · ↗Sterbehaus · ↗Sterbehelfer · ↗Sterbehemd · ↗Sterbehilfe · ↗Sterbejahr · ↗Sterbekammer · ↗Sterbekasse · ↗Sterbekerze · ↗Sterbekittel · ↗Sterbekleid · ↗Sterbeklinik · ↗Sterbekreuz · ↗Sterbelager · ↗Sterbematrikel · ↗Sterbemünze · ↗Sterbeort · ↗Sterberate · ↗Sterberegister · ↗Sterbesakrament · ↗Sterbeschein · ↗Sterbesegen · ↗Sterbestunde · ↗Sterbeszene · ↗Sterbetafel · ↗Sterbetag · ↗Sterbetourismus · ↗Sterbeurkunde · ↗Sterbeziffer · ↗Sterbezimmer · ↗sterblich
 ·  mit ›sterben‹ als Letztglied: ↗absterben · ↗aussterben · ↗dahinsterben · ↗ersterben · ↗fortsterben · ↗hinsterben · ↗nachsterben · ↗versterben · ↗wegsterben
 ·  mit ›sterben‹ als Grundform: ↗Sterben
eWDG, 1976

Bedeutung

zu leben aufhören
a)
Beispiele:
ruhig, leicht, schwer, jung, hochbetagt, unerwartet, plötzlich, verlassen, einsam, vergessen, arm, elend, zu früh sterben
eines langsamen, jähen, sanften, qualvollen, natürlichen, unnatürlichen, gewaltsamen Todes sterben
er musste früh, in der Blüte seiner Jahre, Jugend sterben
sie ist zu Hause, im Krankenhaus, in den Armen ihrer Tochter gestorben
Professor N ist im 79. Lebensjahr gestorben
er ist mit 85 Jahren, im Alter von 85 Jahren, nach langem, schwerem Leiden, an Altersschwäche, an einem Gehirnschlag, Herzschlag, an einer Infektionskrankheit, an den Folgen eines (Verkehrs)unfalls gestorben
gehoben er ist durch Mörderhand gestorben
auf dem Schafott, durch die Hand des Henkers sterben
er starb über seiner Arbeit, kurz vor Vollendung seines Werkes
das Kind starb bei der Geburt
vor, an Hunger sterben
gehoben Hungers sterben
umgangssprachlich während einer Epidemie sind die Menschen früher oft wie die Fliegen gestorben (= während einer Epidemie sind die Menschen früher oft sehr zahlreich gestorben)
sterben müssen, wollen
damals hatte er viele Soldaten sterben sehen
nicht leben und nicht sterben können (= schwerkrank, siech sein)
das sterbende Tier kroch in das Dickicht
der Sterbende sank in die Kissen zurück
im Sterben liegen (= mit dem Tode ringen, kurz vor dem Tode stehen)
gehoben sich zum Sterben hinlegen (= den Tod erwarten)
zum Sterben bereit sein
das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel (= das reicht nur notdürftig)
umgangssprachlich daran, davon stirbt man nicht (= das ist nicht so schlimm, nicht so gefährlich)
bildlich
Beispiele:
veraltend in den Sielen (= bis zum letzten Atemzug arbeitend, mitten in der Arbeit) sterben
gehoben die Natur stirbt (= es wird winterlich)
das Sterben einer Zeche
die sterbende kapitalistische Gesellschaft
jmdm. stirbt jmd.jmd. verliert jmdn. durch den Tod
Beispiel:
heute ist ihm seine Frau gestorben
übertragen
Beispiele:
umgangssprachlich vor Angst, Sehnsucht, Hunger und Durst sterben (= große Angst, große Sehnsucht, großen Hunger und Durst haben)
umgangssprachlich sie waren vor Ungeduld, Neugier fast gestorben (= sie waren sehr ungeduldig, neugierig)
umgangssprachlich sie wäre vor Lange(r)weile fast gestorben (= es war sehr langweilig für sie)
umgangssprachlich es ist hier ja zum Sterben (= sehr) langweilig
umgangssprachlich, scherzhaft so was lebt, und Schiller musste sterben! (= dass es so etwas überhaupt gibt!)
b)
für jmdn., etw. sterbenfür jmdn., etw. sein Leben hingeben
Beispiel:
er ist für seine Überzeugung gestorben
übertragen für etw. leben und sterbensich mit äußerster Begeisterung und Tatkraft mit etw. beschäftigen, für etw. einsetzen
Beispiel:
er lebt und stirbt für seinen Kleingarten, für den Motorsport
c)
einen schnellen Tod sterbeneinen schnellen Tod haben
Beispiele:
einen schönen, schweren Tod sterben
Und als der Krieg im vierten Lenz / ... Da zog der Soldat seine Konsequenz / Und starb den Heldentod [BrechtGedichte75]
dichterisch von den Toden, die da gestorben worden waren [BöllBillard19]
d)
gehoben, übertragen aufhören, vergehen
Beispiele:
das Gespräch, Lachen ist plötzlich gestorben
dichterisch eine Flamme stirbt (= erlischt)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

sterben · absterben · aussterben · ersterben · versterben · Verstorbener · sterbenskrank · Sterbenswörtchen · sterblich · Sterblichkeit · unsterblich · Unsterblichkeit
sterben Vb. ‘das Leben verlieren’. Das nur westgerm. bezeugte starke Verb ahd. sterban (9. Jh.), mhd. sterben, asächs. sterƀan, mnd. mnl. nl. sterven, aengl. steorfan, engl. to starve ‘vor Hunger und Durst umkommen’ ist verwandt mit ahd. sterbo ‘Pest, Tod’ (9. Jh.), mhd. sterb(e) ‘das Sterben, Tod, ansteckende Krankheit, Pest’, asächs. -sterƀo, aengl. steorfa ‘Pest’, anord. stjarfi ‘Starrkrampf’, stirfinn ‘halsstarrig, trotzig’, starfa ‘sich abmühen’ und mit mir. ussarb (aus *uks-sterbhā) ‘Tod’, griech. stérphos (στέρφος) ‘Haut, Fell, Hülle’, russ. (älter) stérbnut’ (стербнуть) ‘fest, hart werden, erstarren, absterben’ sowie den s-losen Formen lat. torpēre ‘erstarrt, betäubt, gefühllos, taub sein’, lit. tir̃pti ‘erstarren, gefühllos werden’, aslaw. trьpěti ‘ertragen’, russ. terpét’ (терпеть) ‘leiden, dulden’. Alle Bildungen sind auf ie. *(s)terp-, *(s)terbh- rückführbar, eine Labialerweiterung der unter ↗starren (s. d.) verzeichneten Wurzel ie. *(s)ter(ə)-, *(s)trē- ‘starr, steif sein’, so daß für das germ. Verb von einer verhüllenden Bedeutung ‘steif, starr werden’ auszugehen ist. absterben Vb. ‘das Leben beenden, eingehen, welken’, mhd. abesterben, rechtssprachlich ‘durch den Tod des Besitzers frei werden’; seit dem 18. Jh. auch ‘gefühllos werden’ (durch Druck, Abschnürung, Kälte). aussterben Vb. ‘untergehen, aufhören zu existieren, sich verlieren’ (15. Jh.). ersterben Vb. ‘vergehen’, ahd. irsterban (8. Jh.), mhd. ersterben ‘(ab)sterben’. versterben Vb. ‘sterben’, mhd. versterben; Verstorbener m. substantiviertes Part.adj. (16. Jh.). sterbenskrank Adj. ‘sehr krank’ (17. Jh.), anfangs neben sterbekrank Sterbenswörtchen n. in der Fügung kein Sterbenswörtchen ‘überhaupt nichts’ (19. Jh.), verkürzt aus kein sterbendes (‘schwaches, vergängliches’) Wörtchen (18. Jh.); vgl. auch kein Sterbenswort (18. Jh.). sterblich Adj. ‘dem Tod unterworfen, vergänglich’, mhd. sterblich; vgl. ahd. stirbīg (9. Jh.); Sterblichkeit f. ‘Vergänglichkeit, Zahl der Todesfälle’, mhd. sterbelīcheit; unsterblich Adj. mhd. unsterbelich; vgl. ahd. unstirbīg (11. Jh.); Unsterblichkeit f. mhd. unsterbelīcheit.

Thesaurus

Synonymgruppe
(die) Augen für immer schließen · (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · ↗ableben · das Zeitliche segnen · den Tod erleiden · ↗erlöschen · in den letzten Zügen liegen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · sein Leben aushauchen · sein Leben lassen · seinen Geist aushauchen · ↗verdämmern · ↗verscheiden · ↗versterben · ↗wegsterben  ●  (die) Reihen lichten sich  fig. · ↗abtreten  fig. · aus dem Leben scheiden  fig. · ↗dahinscheiden  verhüllend · ↗davongehen  fig. · ↗entschlafen  fig., verhüllend · ↗fallen  militärisch · ↗gehen  verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne des Lebens abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · über die Klinge springen (lassen)  salopp · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (den) Weg allen Fleisches gehen  geh. · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · ↗dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · den Geist aufgeben  ugs. · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Grube fahren  ugs., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · seinen Geist aufgeben  ugs. · vor seinen Richter treten  geh., fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.
Unterbegriffe
  • eines natürlichen Todes sterben · keines gewaltsamen Todes sterben
  • den nassen Tod erleiden · den nassen Tod finden · ↗ersaufen · in den Fluten umkommen · ↗untergehen  ●  ↗ertrinken  Hauptform · ↗absaufen  ugs. · ↗versaufen  derb
  • (den) Hungertod sterben · an Nahrungsmangel zugrunde gehen · bei/in einer Hungersnot umkommen · vor Hunger sterben  ●  ↗verhungern  Hauptform · hungers sterben  geh., veraltet
  • abkratzen  derb · ↗abnippeln  derb · elendig sterben  derb · elendig verrecken  derb · ↗hopsgehen  derb · ↗krepieren  ugs. · ↗verrecken  derb
  • aus dem Leben gerissen werden · aus der Mitte des Lebens gerissen werden · in Schönheit sterben · mit wehenden Fahnen untergehen  ●  jung sterben  Hauptform
  • ersticken
  • abkacken  derb · ↗abkratzen  derb, Hauptform · ↗abnibbeln  derb · ↗abnippeln  derb · ↗abschrammen  derb · den Arsch zukneifen  derb · ↗hopsgehen  ugs., salopp
  • (den) Tod finden · ↗(ein) Opfer (des / der ...) werden · (jemanden) das Leben kosten · (sein) Leben lassen · (sein) Leben verlieren · es gibt (...) Tote · getötet werden · tödlich verunglücken · ↗umkommen · ums Leben kommen  ●  draußen bleiben  veraltend, historisch · zu Tode kommen  Hauptform · ↗(jemanden) dahinraffen  geh. · dahingerafft werden  geh. · ↗draufgehen  ugs., salopp · ↗hopsgehen  ugs., salopp · tot bleiben  ugs., regional, veraltet · vor die Hunde gehen  ugs., sprichwörtlich · über den Deister gehen  ugs., salopp, norddeutsch · über den Jordan gehen  ugs., salopp · über die Wupper gehen  ugs., regional, salopp
  • an Blutverlust sterben  ●  ↗verbluten  Hauptform
  • (den) Kältetod erleiden · ↗erfrieren
  • über den Deister gehen (norddt.)  ugs. · über den Jordan gehen  ugs. · über die Klinge springen  ugs.
  • (sein) Leben geben · (sein) Leben opfern · ↗(sich) opfern
  • (seinen Verletzungen, einem Leiden) erliegen · dahingerafft werden (von)  ●  sterben an  Hauptform
  • an Wassermangel zugrunde gehen  ●  ↗verdursten  Hauptform
  • (ur)plötzlich sterben · plötzlich tot sein · tot umfallen
  • als er ans Sterben kam · als er nun sterben sollte · als er sich zur letzten Ruhe begab · als er sich zur letzten Ruhe bettete
Assoziationen
  • auf dem Feld der Ehre gefallen (pathetisch) · auf dem Feld der Ehre sein Leben gelassen · den Heldentod gestorben (pathetisch) · ↗gefallen · getötet worden  ●  draußen geblieben  ugs., Jargon
  • (seinen Verletzungen) erlegen · aus dem Leben geschieden · dahingegangen · dahingeschieden · gestorben · mit jemandem ist es aus · nicht mehr sein · nicht mehr unter den Lebenden · nicht mehr unter uns (weilen) · seligen Angedenkens (nachgestellt) · seligen Gedenkens (nachgestellt) · ↗tot · tot und begraben (Verstärkung) · ↗verschieden · ↗verstorben  ●  draußen geblieben  militärisch · ↗gefallen  militärisch · hat uns verlassen  verhüllend, fig. · ↗selig (nachgestellt)  veraltet · von uns gegangen  verhüllend, fig. · (jemand) hat es hinter sich  derb · draufgegangen (bei)  ugs. · gehimmelt  ugs. · ↗mausetot  ugs. · unterm Torf  ugs., salopp, fig. · verblichen  geh. · weg vom Fenster  ugs., fig.
  • (den) Freitod wählen · (die) (letzte) Konsequenz ziehen · (sein) Leben wegwerfen · ↗(sich) (selbst) richten · ↗(sich) (selbst) töten · ↗(sich) (selbst) umbringen · (sich) das Leben nehmen · (sich) etwas antun · (sich) vom Leben zum Tode befördern · Hand an sich legen · Selbstmord begehen · Suizid begehen · durch eigene Hand sterben · seinem Leben ein Ende machen · seinem Leben ein Ende setzen  ●  (sich selbst) (den) Garaus machen  geh. · (sich) den Tod geben  geh. · (sich) ein Leid antun (lit.)  geh. · (sich) ein Leids antun (lit.)  geh., verhüllend · ↗(sich) entleiben  geh.
  • (jemandem) (den) Lebensfaden abschneiden · ↗auslöschen · ↗ermorden · ins Jenseits befördern · ↗killen · ↗meucheln · tot... · ↗umbringen · ums Leben bringen · zum Schweigen bringen · zur Strecke bringen  ●  (jemandem) das Lebenslicht auslöschen  fig., variabel · ↗töten (absichtlich)  Hauptform · (jemandem) den Garaus machen  ugs. · ↗abmurksen  ugs. · ↗abservieren  ugs., salopp · ↗ausknipsen  ugs., fig., salopp · ↗entleiben  geh. · in die ewigen Jagdgründe schicken  ugs. · ins Gras beißen lassen  ugs., fig. · ins Nirwana befördern  ugs. · ↗kaltmachen  ugs. · ↗totmachen  ugs. · um die Ecke bringen  ugs. · ↗umlegen  ugs. · vom Leben zum Tode befördern  geh. · über die Klinge springen lassen  ugs., fig.
  • arbeiten bis zum Schluss · in Ausübung seiner Tätigkeit sterben · in den Sielen sterben · in treuer Pflichterfüllung sterben · jemand arbeitet, bis er tot umfällt
  • (bald) gehen · (es) geht zu Ende (mit jemandem) · (jemandem) wachsen schon Flügel · (jemandes) Tage sind gezählt · es bald hinter sich haben · in den letzten Zügen liegen · mit dem Tode kämpfen  ●  im Sterben liegen  Hauptform · es nicht mehr lange machen  derb
  • knapp überleben · noch einmal mit dem Leben davonkommen · reanimiert werden · von den Toten auferstehen  ●  dem Tod ein Schnippchen schlagen  fig. · dem Tod von der Schippe springen  fig. · ↗wieder auferstehen (von den Toten)  biblisch · beinahe draufgehen bei  derb, variabel
  • Ableben · ↗Abschied · ↗Exitus · Hinscheiden · ↗Lebensende · ↗Sterben · Versterben  ●  ↗(jemandes) Tod  Hauptform · ↗Abberufung  verhüllend, fig. · ↗Heimgang  religiös · ↗Hinschied  schweiz. · ↗Sterbefall  fachspr., Amtsdeutsch
  • absterben (Pflanzen) · ↗verdorren · ↗vertrocknen  ●  ↗eingehen (Pflanzen)  Hauptform · ↗kaputtgehen  ugs.
  • eingehen (Tiere) · ↗krepieren · sterben · ↗verenden
  • Leiche · ↗Leichnam · Toter · sterbliche Hülle · sterbliche Überreste · toter Körper
  • in Massen sterben · in Massen umkommen · massenhaft sterben · sterben wie die Fliegen
  • Abgelebter · Dahingegangener · Dahingeschiedener · Ermordeter · Gefallener · ↗Leiche · Verblichener  ●  Entschlafener  verhüllend · Toter  Hauptform · Verstorbener  Hauptform · Getöteter  geh. · Verschiedener  geh.
Antonyme
  • sterben  Hauptform
Synonymgruppe
eingehen (Tiere) · ↗krepieren · sterben · ↗verenden
Assoziationen
  • (die) Augen für immer schließen · (jemandem) schlägt die Stunde · (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen · ↗ableben · das Zeitliche segnen · den Tod erleiden · ↗erlöschen · in den letzten Zügen liegen · in die ewigen Jagdgründe eingehen · sein Leben aushauchen · sein Leben lassen · seinen Geist aushauchen · ↗verdämmern · ↗verscheiden · ↗versterben · ↗wegsterben  ●  (die) Reihen lichten sich  fig. · ↗abtreten  fig. · aus dem Leben scheiden  fig. · ↗dahinscheiden  verhüllend · ↗davongehen  fig. · ↗entschlafen  fig., verhüllend · ↗fallen  militärisch · ↗gehen  verhüllend · sanft entschlafen  verhüllend, fig. · seinen letzten Gang gehen  fig. · sterben  Hauptform · uns verlassen  verhüllend · von der Bühne des Lebens abtreten  fig. · von uns gehen  fig. · über die Klinge springen (lassen)  salopp · (den) Arsch zukneifen  vulg., fig. · (den) Löffel abgeben  ugs., fig., salopp · (den) Weg allen Fleisches gehen  geh. · (seine) letzte Fahrt antreten  ugs., fig. · ↗dahingehen  geh., verhüllend · dahingerafft werden (von)  ugs. · den Geist aufgeben  ugs. · die Hufe hochreißen  derb, fig. · dran glauben (müssen)  ugs. · in die Grube fahren  ugs., fig. · ins Gras beißen  ugs., fig. · seinen Geist aufgeben  ugs. · vor seinen Richter treten  geh., fig. · vor seinen Schöpfer treten  geh., fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aids Alter Angabe Folge Frau Geburt Herzinfarkt Herzversagen Jahr Kind Krankenhaus Krankheit Krebs Mann Mensch Montag Mutter Nacht Patient Samstag Soldat Sonntag Unfall Vater Verletzung absterben aussterben er jährlich spät

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›sterben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Letzte Nacht bist du gestorben und man hätte nichts weiter für dich tun können.
Die Zeit, 24.10.2013, Nr. 43
Die Nationen wandeln sich, sie passen sich an, oder sie sterben langsam.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1971]
Aber auch er starb schließlich eines mysteriösen Todes in einem amerikanischen Hotel.
Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 131
Er starb an einem Leiden, das er sich bereits 1639 zugezogen hatte.
Ghisi, Federico: Gagliano (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 22940
Sie wurden nicht anders behandelt wie wir, sie starben in derselben Weise wie wir.
o. A.: Fünfundvierzigster Tag. Dienstag, 29. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 21265
Zitationshilfe
„sterben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/sterben>, abgerufen am 19.10.2019.

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