stiekum

Worttrennungstie-kum
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich ganz heimlich; leise
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stiekum Adv. ‘heimlich, unbemerkt, leise’, westd. (rhein. pfälz.) stiekum, stiekem, nl. stiekem, aus dem Rotw. (stikum 18. Jh., stickem, stigem 19. Jh.), über jidd. stieke, schtieke ‘ruhig’ aus hebr. šᵉṯīqā(h) ‘(Still)schweigen’. Vgl. Wolf Rotw. 300.

Thesaurus

Synonymgruppe
(möglichst) unauffällig · ↗heimlich · heimlich, still und leise · im Geheimen · im Stillen · im Verborgenen · in aller Stille · ↗insgeheim · ohne dass jemand das mitbekommt · ↗stillschweigend · ↗unbemerkt · ↗unbeobachtet · ↗verborgen · verdeckt · ↗versteckt · ↗verstohlen  ●  hinter vorgehaltener Hand  fig. · im Hintergrund  fig. · in den Hinterzimmern  fig. · unter der Hand  fig. · unterm Tisch  fig. · bei Nacht und Nebel  ugs., fig. · ↗klammheimlich  ugs. · stickum  ugs. · stieke  ugs., veraltend, berlinerisch · stiekum  ugs. · still und leise  ugs. · ↗ungesehen  ugs.
Assoziationen
Zitationshilfe
„stiekum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/stiekum>, abgerufen am 20.10.2019.

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