stoßweise

Aussprache
Worttrennungstoß-wei-se (computergeneriert)
WortzerlegungStoß-weise
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
in Abständen wiederkehrend, plötzlich, kurz und heftig einsetzend und wieder abbrechend
Grammatik: adjektivisch
Beispiele:
stoßweise lachen, weinen, reden
sein Atem ging stoßweise
ihr stoßweises Schluchzen
2.
in Stapeln
Grammatik: adverbiell
Beispiel:
auf dem Tisch liegen stoßweise die unbezahlten Rechnungen [St. ZweigBalzac350]

Thesaurus

Synonymgruppe
in (einzelnen) Schüben · ↗schubweise · stoßweise
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atem Atmen atmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›stoßweise‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lachte stoßweise und bemühte sich, jugendlich lebhaft zu erscheinen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1916
Auch gehen diese geistigen Bewegungen nicht so stoßweise und ruckend vor sich wie bei uns.
Tucholsky, Kurt: Das falsche Plakat von Paris. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 27760
Beim Lachen zieht er die Luft stoßweise und zischend durch die geschlossenen Zähne ein.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 399
Ich wollte, das Röcheln wäre wieder da, stoßweise, heiser, einmal pfeifend leise und dann wieder heiser und laut.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 212
Außer der stoßweisen Hetzatmung des kleinen Mädchens hört man nichts.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 85
Zitationshilfe
„stoßweise“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/stoßweise>, abgerufen am 17.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Stoßwaffe
Stoßverkehr
Stoßtrupp
Stoßtherapie
Stoßtaucher
Stoßwelle
Stoßwirkung
Stoßzahl
Stoßzahn
Stoßzeit