strammen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungstram-men (computergeneriert)
Grundformstramm
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
stramm machen, fest spannen
2.
veraltend stramm werden, sich aufrichten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist das europäische Sport-Event des Jahres und so manch einer bekommt schon vom Zusehen stramme Waden.
Bild, 21.01.2005
Dann streckt und strammt sie lachend ihre schlanken Glieder und versteht zu tragen.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18464
Das Seil spannt sich, strammt sich wie eine Violinsaite - und reißt mitten durch.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 124
Unheimlich stark sieht Horst B. aus: Sicher 1 Meter 90 groß, über dem breiten Kreuz strammt die Lederjacke.
Die Zeit, 24.09.1982, Nr. 39
Diese Leute werden weiterhin versuchen, die Krawallheinis von den Skins und Fußball-Fans zu strammen Neonazis zu machen.
konkret, 1983
Zitationshilfe
„strammen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/strammen>, abgerufen am 19.10.2018.

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