strammen

Grammatik Verb · strammt, strammte, hat gestrammt
Aussprache  [ˈʃtʀamən]
Worttrennung stram-men
Grundform stramm
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
stramm machen, fest spannen
2.
veraltend stramm werden, sich aufrichten

Verwendungsbeispiele für ›strammen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann streckt und strammt sie lachend ihre schlanken Glieder und versteht zu tragen.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18464
Das Seil spannt sich, strammt sich wie eine Violinsaite - und reißt mitten durch.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 124
Unheimlich stark sieht Horst B. aus: Sicher 1 Meter 90 groß, über dem breiten Kreuz strammt die Lederjacke.
Die Zeit, 24.09.1982, Nr. 39
Der Rücken strammt sich.
Die Zeit, 11.12.1992, Nr. 51
Zitationshilfe
„strammen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/strammen>, abgerufen am 24.01.2022.

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