stutenbissig

Worttrennungstu-ten-bis-sig (computergeneriert)
Wortbildung mit ›stutenbissig‹ als Erstglied: ↗Stutenbissigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich als Frau anderen (als Konkurrentinnen angesehenen) Frauen gegenüber aggressiv, streitbar

Verwendungsbeispiele für ›stutenbissig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch die Soulsängerin duldet keine weitere stutenbissige Diva bei ihrem Label.
Bild, 26.01.2002
Sie war egoistisch, immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht, früher nannte man so ein Verhalten auch "stutenbissig", jetzt nennt man es "zickig".
Die Zeit, 28.06.2010, Nr. 26
Wer sich zu sexy gibt, bringt die ohnehin stutenbissigen, gefrusteten Karrieresekretärinnen gegen sich auf.
Süddeutsche Zeitung, 18.02.2002
Dabei war es eher so, dass sie sich zu wenig dagegen wehrte, von Lange in die Rolle der stutenbissigen Rivalin gedrängt zu werden.
Der Tagesspiegel, 13.02.2004
Die große alte Dame der Emanzipation, Alice Schwarzer, benimmt sich beim stutenbissigen Nachtreten wie eine abgewiesene Chauvi-Lesbe.
Die Welt, 10.07.2001
Zitationshilfe
„stutenbissig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/stutenbissig>, abgerufen am 18.01.2020.

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