sumpfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungsump-fen
Wortbildung mit ›sumpfen‹ als Letztglied: ↗durchsumpfen · ↗herumsumpfen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet sumpfig werden; versumpfen
2.
salopp bis spät in die Nacht hinein zechen u. sich vergnügen
3.
fachsprachlich Ton vor der Bearbeitung in Wasser legen

Typische Verbindungen
computergeneriert

hin

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›sumpfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Lichtlos, luftlos, wie unter Verschluß sumpft der Ort vor sich hin.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.1999
Denn der Schäfer ist schon nach Hause gefahren, sie aber sumpft zwei Akte an der Bar leise vor sich hin.
Die Zeit, 15.12.1955, Nr. 50
Und wenn er durch die Kneipen sumpft, dauert das auch nicht mehr bis in den nächsten Morgen.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2001
Jenseits von Tor und Graben sumpfte noch etliche hundert Schritte das Pfahldorf.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 6
Zitationshilfe
„sumpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/sumpfen>, abgerufen am 06.12.2019.

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