superlativ

GrammatikAdjektiv
Worttrennungsu-per-la-tiv
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
selten, bildungssprachlich überragend
b)
Rhetorik übertreibend, übertrieben, hyperbolisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die legendärste, auf jeden Fall superlativste Band sind sie schon jetzt.
Der Tagesspiegel, 28.08.1998
So verstanden ist Reisen also die Suche nach den „Superlativen ursprünglichen Lebens“, die Suche nach dem Leben ohne Entfremdung, nach dem einfachen Glück.
Die Zeit, 14.03.1980, Nr. 12
Nun ist er da, endlich, Harry Potter auf der Leinwand, der Superlativ von einem Bücherheld, verwandelt in sein superlatives kinematografisches Abbild.
Die Welt, 05.11.2001
Und jede Attraktion präsentiert sich im Kleid einer nach Superlativen gierenden Peter-Pan-Architektur.
Die Zeit, 09.12.2004, Nr. 51
Ich will eine Show mit Superlativen – mit Tonnen von Pailletten und sportiven Schönlingen!
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2000
Zitationshilfe
„superlativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/superlativ>, abgerufen am 16.11.2018.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
superkrustal
Superkommissar
superklug
Superkargo
Superiorität
superlativisch
Superlativismus
superlativistisch
Superlearning
Superlegierung