superlativisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungsu-per-la-ti-visch (computergeneriert)
WortzerlegungSuperlativ-isch
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft den Superlativ betreffend
2.
bildungssprachlich
a)
überragend; in Superlativen
b)
übertrieben, superlativ

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frauen über 40 lassen es sich nicht mehr gefallen, permanent Opfer superlativischer Bewunderung zu sein.
Die Zeit, 09.06.2005, Nr. 24
Und superlativisch beschreibt er Geschehnisse unserer Zeit, etwa als größtes Unheil aller Zeiten.
Die Zeit, 15.10.1971, Nr. 42
Hinderlich ist auch, dass die Medien nur die knalligsten Äußerungen zitieren, sich für die wildesten Details interessieren, das Thema superlativisch verzerren.
Die Welt, 20.01.2001
Bewahrt uns denn niemand vor dem unausstehlichen, superlativisch wirkenden Geplappere der Politiker von "historischen Tagen" und "historischen Entscheidungen"?
Süddeutsche Zeitung, 23.06.2003
Statt Aufbruch und Chance zu propagieren, wird über superlativische Mitbestimmung gestritten und die staatsvertragliche Festschreibung des Studios in Perleberg gefordert.
Der Tagesspiegel, 13.09.2002
Zitationshilfe
„superlativisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/superlativisch>, abgerufen am 17.02.2019.

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