Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

surfen

Aussprache  [ˈzøːɐ̯fn̩]
Worttrennung sur-fen
Wortbildung  mit ›surfen‹ als Erstglied: Surf-Stick · Surfboard · Surfbrett · Surfer · Surfschule · Surfstick
 ·  mit ›surfen‹ als Grundform: Surfen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Surfing betreiben
2.
a)
Windsurfing betreiben
b)
surfend irgendwohin gelangen
3.
EDV, Jargon (im Internet) wahllos oder gezielt nach Informationen suchen, indem durch das Anklicken von Hyperlinks nacheinander verschiedene Seiten aufgerufen werden
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A2.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

surfen · Surfer
surfen Vb. ‘wellenreiten’ (auf einem Brett von der Brandung treiben lassen), entlehnt (20. Jh.) aus gleichbed. engl. to surf, zuvor ‘in der Brandung baden’, zu engl. surf ‘Brandung’. Weitere Herkunft ungewiß. Surfer m. ‘Wellenreiter’ (20. Jh.), engl. surfer.

Thesaurus

Synonymgruppe
browsen · einen Webbrowser benutzen  ●  surfen (Internet)  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›surfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›surfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›surfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darin schmökert man nicht, man surft eher durch die 89000 Artikel. [Die Zeit, 13.04.2000, Nr. 16]
Vielleicht surfen wir dann lieber nur noch im Netz der Netze. [Die Zeit, 06.04.2000, Nr. 15]
Zweitens der Verlust der Kontrolle – man will nur bis zwanzig Uhr surfen, dann wird es doch wieder drei Uhr. [Die Zeit, 02.09.1999, Nr. 36]
Dafür können sie rund um die Uhr durch das Web surfen. [Die Zeit, 27.12.1996, Nr. 1]
Keine Kabel liegen herum, und trotzdem kann man mit dem Notebook vom Sofa aus im Web surfen. [C't, 2000, Nr. 4]
Zitationshilfe
„surfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/surfen>.

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