syn-

GrammatikAffix
vor Fremdwörtern
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›syn-‹ als Erstglied: ↗Synonym · ↗Synopse · ↗Synthese · ↗Synästhesie · ↗synchron · ↗synkarp · ↗synoptisch
eWDG, 1976

Bedeutung

drückt ein Miteinander, eine Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeit aus
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

syn- (vor b, m, p assimiliert zu sym-, vor l zu syl-, vor s und z sy-) in der Bedeutung ‘mit, zusammen (mit), gemeinsam, zugleich’ erstes Glied in zahlreichen aus dem Griech. stammenden Zusammensetzungen, s. ↗Symmetrie, ↗Sympathie, ↗Symptom, ↗Synagoge, ↗Synkope, ↗Synonym, ↗System und ↗Sinfonie; vgl. auch Syllogismus. Zugrunde liegt griech. sýn, älter xýn, (σύν, ξύν) Adv. ‘zusammen, zugleich’, Präp. ‘mit, zusammen mit, gleichzeitig mit, übereinstimmend mit’. Der Bildungstyp ist noch heute in der Sprache von Wissenschaft und Technik produktiv, vgl. Synarthrose ‘feste Knochenverbindung, Knochenfuge’, Synökologie ‘Lehre von den Einflüssen der Umwelt auf Lebensgemeinschaften’, Synurie ‘Ausscheidung von Fremdstoffen durch den Harn’.
Zitationshilfe
„syn-“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/syn->, abgerufen am 19.10.2019.

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