tücksch

GrammatikAdjektiv
Wortbildung mit ›tücksch‹ als Grundform: ↗tückschen
eWDG, 1976

Bedeutung

ostmitteldeutsch, norddeutsch, umgangssprachlich heimlich grollend, böse
Beispiele:
tücksch (auf jmdn.) sein
Denn ein bissel tücksch hatte seine Marie von der Seite geschielt, ziemlich tücksch sogar [KlepperKahn160]

Verwendungsbeispiele für ›tücksch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn in diesem Punkt sind auch die Bauern empfindlich - wenn sie merken, daß es an den Geldbeutel geht, werden sie tücksch.
Tucholsky, Kurt: Reisende, meidet Bayern! In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1921]
Erst im drohenden Verlust, an einen Konkurrenten oder eine tücksche Krankheit, wird die Liebe so ernst, daß man auch von ihr erzählen kann.
Die Zeit, 19.03.1993, Nr. 12
Zitationshilfe
„tücksch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/t%C3%BCcksch>, abgerufen am 10.04.2020.

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