tadelfrei

Alternative Schreibungtadelsfrei
GrammatikAdjektiv
Worttrennungta-del-frei ● ta-dels-frei (computergeneriert)
WortzerlegungTadel-frei
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben tadellos
Beispiele:
ein tadelfreies Verhalten
eine Sprache tadelfrei beherrschen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Englisch ist tadelsfrei, sie hat Stil und kann auftreten.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2003
Dazu berechtigt ihn freilich seine eigene tadelfreie Haltung, an der noch kein Gegner einen kritischen Punkt entdecken konnte.
Die Zeit, 04.07.1957, Nr. 27
Er kannte »liberal« gar nicht mehr, »liberalistisch« war ihm tadelfreies Grundwort geworden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 35
Das Verhalten der Tarnowska sei stets gleichmäßig ruhig und tadelfrei, ihr Benehmen gegenüber den Schwestern gut und freundlich gewesen.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Grafen Komarowski vor dem Schwurgericht zu Venedig. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 865
In mir gärte ein wilder Eifer, den tadelfreien Kavalier zu spielen.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 670
Zitationshilfe
„tadelfrei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tadelfrei>, abgerufen am 26.03.2019.

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