tauig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungtau-ig
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben voller Tau, betaut, taufeucht
Beispiele:
tauige Wiesen, Wälder, Felder, Blüten
das Gras, der Garten, das Moos war noch tauig
Die Wanderung durch die tauige Morgenfrische war wundervoll [G. Hauptm.3,306]

Verwendungsbeispiele für ›tauig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sah ihn verliebt an, frisch wie ein tauiger Morgen.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 427
Morgens halb vier - eben sind wir vom Ball gekommen durch den schimmernden, tauigen Sommermorgen.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Ellen Olestjerne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 6087
Ungleich schlimmer aber ist der Binder daran, denn die tauigen Garben durchnässen ihm beim Zusammenschnüren die Kleider auf der ganzen Vorderseite.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Zitationshilfe
„tauig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tauig>, abgerufen am 04.04.2020.

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