tausendstimmig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungtau-send-stim-mig (computergeneriert)
Wortzerlegungtausend-stimmig
eWDG, 1976

Bedeutung

von sehr vielen Stimmen hervorgebracht
Beispiele:
etw. tausendstimmig rufen
Die Posaunentöne […] vermischten sich mit dem tausendstimmigen Gemurmel [BredelSöhne8]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es erhob sich ein tausendstimmiges Rascheln, doch kam es nicht von unruhigen Blättern.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 156
Wenn wir den Turm von Babel verlassen, summt uns tausendstimmig der Klang aller Sprachen hinterher.
Süddeutsche Zeitung, 12.11.1999
Ein tausendstimmiges Surren war näher und näher herangeflutet und zum wahnwitzigen Kriegsgeschrei angeschwollen.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 90
Die Leute sangen dem Sänger die Lieder tausendstimmig vor, die er von der Bühne nicht singen durfte.
Die Zeit, 30.03.1979, Nr. 14
Das Schmerzgelächter erstickt unter dem Lärm der tausendstimmigen Heiterkeit, im Rauschen der Musik.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26460
Zitationshilfe
„tausendstimmig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tausendstimmig>, abgerufen am 20.05.2019.

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