technikgläubig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungtech-nik-gläu-big
WortzerlegungTechnik-gläubig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

der Technik (naiv) vertrauend; (bedingungslos) an die positiven Aspekte der Technik glaubend

Verwendungsbeispiele für ›technikgläubig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alles lässt sich erklären, alles ist machbar, alles wird gut - das ist meist die Botschaft dieser technikgläubigen Bauten.
Die Zeit, 09.03.2000, Nr. 11
Doch wer jenseits der ökonomischen Vernunft so technikgläubig ist wie Clement, wird sich schwer damit abfinden.
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2002
Aber es gebe nicht nur den Druck durch die Industrie, auch technikgläubige Patienten machten Druck, sagte Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin.
Der Tagesspiegel, 15.11.2001
Aber Supercomputer sind "big business" und versprechen einer technikgläubigen Zivilisation Gewissheit.
Die Welt, 13.06.2002
Der gröbste und technikgläubigste Fehler, den Schank macht, ist die Annahme, Computer seien geeignet, um Kommunikation zu lehren.
C't, 1994, Nr. 2
Zitationshilfe
„technikgläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/technikgl%C3%A4ubig>, abgerufen am 04.04.2020.

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