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teigig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung tei-gig
Wortzerlegung Teig -ig

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. mit Teig beschmiert
  2. 2. weichlich wie Teig
eWDG

Bedeutungen

1.
mit Teig beschmiert
Beispiele:
eine teigige Schüssel
teigige Hände
2.
weichlich wie Teig
Beispiele:
Kalk ist ein teigiges Mineral
eine teigige Schwellung unter der Haut
er hatte ein blasses und schwammiges, teigiges Gesicht
eine teigige Birne

Thesaurus

Synonymgruppe
teigig · zähflüssig
Synonymgruppe
(innen noch) feucht · (noch) teigig · nicht (richtig) durchgebacken  ●  kletschig  regional · klitschig (Gebäck)  ugs., Hauptform · klätschig  ugs., regional · noch nicht richtig durch  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›teigig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›teigig‹.

Verwendungsbeispiele für ›teigig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich tritt ein teigig aussehender Mann an ihren Tisch, für ihn erheben sich die beiden beflissen. [Die Zeit, 29.04.1999, Nr. 18]
Eine junge Frau ließ sich kahl scheren, anschließend aß sie ihre mit Butter zu einer teigigen Masse verrührten Haare auf. [Süddeutsche Zeitung, 05.10.2002]
Sie bleiben so lange liegen, bis sie teigig werden und können dann roh verzehrt werden. [Der Tagesspiegel, 19.10.2002]
Bilder ohne Brillanz und Tiefe, seltsam teigig, wie mit der Küchenrolle ausgerollt. [Die Zeit, 06.09.2004, Nr. 36]
Der Abfluss aus den Beinen blieb dauerhaft gestört, sie sind angeschwollen, das Gewebe fühlt sich teigig an und ist teilweise verhärtet. [Der Tagesspiegel, 29.12.2004]
Zitationshilfe
„teigig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/teigig>.

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